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L
Lärmaktionspläne Lärmaktionspläne nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie sollen Maßnahmen zur Bekämpfung des Umgebungslärms und zum Schutz ruhiger Gebiete festlegen.
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Lärmkarten Lärmkarten nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und der Verordnung über die Lärmkartierung (34. BImSchV) sollen eine Erfassung und Bewertung des Lärms an Hauptverkehrsstraßen, Haupteisenbahnstrecken und Flughäfen sowie in Ballungsräumen ermöglichen.
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Lärmschutzverordnung Die Verordnung soll den Schutz vor Lärm von einer Vielzahl im Freien betriebener Maschinen und Geräte, vom Rasenmäher bis zum Baufahrzeug, verbessern.
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LAGA Die Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) wurde 1963 gegründet. Sie ist ein Arbeitgremium der Umweltministerkonferenz (UMK). Zielsetzung der LAGA ist die Sicherstellung eines möglichst ländereinheitlichen Vollzugs des Abfallrechts in der Bundesrepublik Deutschland. In der LAGA wirken alle Bundesländer und der Bund gleichberechtigt mit. Der LAGA gehören die Abteilungsleiter der obersten Abfallwirtschaftsbehörden der Länder und des Bundes an.
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Landschaftsplanung Raumbezogenes Planungsinstrument auf gesetzlicher Grundlage zur Verwirklichung der Ziele von Naturschutz und Landschaftspflege in besiedelter und unbesiedelter Landschaft, gegliedert in Landschaftsprogramm, Landschaftsrahmenplan, Landschaftsplan und Grünordnungsplan.
LAWA Die Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA) wurde 1956 als Zusammenschluss der für die Wasserwirtschaft und das Wasserrecht zuständigen Ministerien der Bundesländer der Bundesrepublik Deutschland gebildet. Ziel der LAWA ist es, länderübergreifende und gemeinschaftliche wasserwirtschaftliche und wasserrechtliche Fragestellungen zu erörtern, gemeinsame Lösungen zu erarbeiten und Empfehlungen zur Umsetzung zu initiieren. Seit 2005 ist auch die Bundesrepublik Deutschland durch das BMU als ständiges Mitglied in der LAWA vertreten.
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Lebensmittelsicherheit Zur Sicherstellung eines hohen Gesundheits- und Verbraucherschutzniveaus legte die Europäische Kommission am 12. Januar 2000 das Weißbuch über Lebensmittelsicherheit vor. Gefordert wird: Novellierung der bisherigen Rechtsvorschriften und ihre Ausgestaltung zu einem kohärenten und transparenten Regelwerk, Verschärfung der Kontrollen vom Erzeuger bis zum Verbraucher und Aufbau eines Systems unabhängiger Gutachter.
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Lösungsmittelverordnung Verordnung zur Begrenzung der Emissionen flüchtiger organischer Verbindungen bei der Verwendung organischer Lösemittel in bestimmten Anlagen (31. BImSchV).
Weitere Informationen zum Stichwort Lösungsmittelverordnung.
Lokale Agenda 21 In Gemeinden, Städten oder Regionen werden partnerschaftlich Wege für eine zukunftsbeständige Entwicklung, die ökologisch nachhaltig, ökonomisch verträglich, sozial gerecht und weltweit solidarisch ist entwickelt. Auf lokaler Ebene wird dadurch die Nachhaltige Entwicklung konkret.
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Londoner Protokoll Protokoll vom 7. November 1996 zum Übereinkommen über die Verhütung der Meeresverschmutzung durch das Einbringen von Abfällen und anderen Stoffen von 1972. (Ersetzt für seine Vertragsparteien das Londoner Übereinkommen von 1972)
Weitere Informationen zum Stichwort Londoner Protokoll.
Londoner Übereinkommen Übereinkommen über die Verhütung der Meeresverschmutzung durch das Einbringen von Abfällen und anderen Stoffen von 1972.
Weitere Informationen zum Stichwort Londoner Übereinkommen.

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M
Managementregeln der Nachhaltigkeit Diese Regeln beinhalten: Regeneration, Substitution, Anpassungsfähigkeit, Vermeidung unvertretbarer Risiken.
Weitere Informationen zum Stichwort Managementregeln der Nachhaltigkeit.
Marktanreizprogramm (MAP) Aus dem Marktanreizprogramm werden Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien mit Investitionszuschüssen, zinsgünstigen Darlehen und Tilgungszuschüssen gefördert. Im Fokus stehen wärmeerzeugende Anlagen.
Weitere Informationen zum Stichwort Marktanreizprogramm (MAP).
Maschinenlärmschutz Die Verordnung soll den Schutz vor Lärm von einer Vielzahl im Freien betriebener Maschinen und Geräte, vom Rasenmäher bis zum Baufahrzeug, verbessern.
Weitere Informationen zum Stichwort Maschinenlärmschutz.
Mechanisch-Biologische Behandlung (MBA) Anlagen, in denen Siedlungsabfälle mechanisch (Zerkleinerung, Sortierung) und biologisch (aerob oder anaerob) vorbehandelt und stabilisiert sowie Wertstoffe und heizwertreiche Abfälle abgetrennt werden. Die reaktionsarmen Rückstände können anschließend umweltverträglich abgelagert werden.
Weitere Informationen zum Stichwort Mechanisch-Biologische Behandlung (MBA).
Meeresumweltschutz Der Meeresumweltschutz bedarf der internationalen Zusammenarbeit der Anrainerstaaten der jeweiligen Meere und koordinierter Maßnahmen, um schädliche Einflüsse des Menschen auf die Meeresumwelt zu verhindern oder zumindest zu reduzieren.
Weitere Informationen zum Stichwort Meeresumweltschutz.
Meldepflichtige Ereignisse Mit der Verordnung über den kerntechnischen Sicherheitsbeauftragten und über die Meldung von Störfällen und sonstigen Ereignissen (Atomrechtliche Sicherheitsbeauftragten- und Meldeverordnung - AtSMV) vom 14. Oktober 1992 (BGBl. I S. 1766) wurde die Verpflichtung der Betreiber kerntechnischer Einrichtungen nach § 7 Abs.1 AtG, derartige Ereignisse an die jeweils zuständige Landesaufsichtsbehörde zu melden, verbindlich festgelegt.
Weitere Informationen zum Stichwort Meldepflichtige Ereignisse (Externe Internetseite).
Militärische Altlasten Altlasten, die aus militärischer Nutzung insbesondere vor und während des Zweiten Weltkrieges sowie aus Zeiten des "Kalten Krieges" entstanden sind. Sie unterscheiden sich hinsichtlich ihres Schadstoffspektrums nicht wesentlich von zivilen Altlasten.
Weitere Informationen zum Stichwort Militärische Altlasten.
Mobilfunk Kommunikation über elektromagnetische Wellen. Programmpunkte in diesem Bereich sind Gesundheitsvorsorge zum Strahlenschutz sowie Forschungsaktivitäten zu den Wirkungen elektromagnetischer Felder.
Weitere Informationen zum Stichwort Mobilfunk.
MOE Länder Mittel- und Osteuropa (MOE), erwähnt im Zusammenhang mit dem Beratungshilfeprogramm im Bereich des Umweltschutzes.
Weitere Informationen zum Stichwort MOE.
Monitoring Fortdauernde Beobachtung von abiotischen und/oder biotischen Faktoren und Kompartimenten zur Überwachung des Zustandes der Umwelt, um Veränderungen erkennen zu können.
Montrealer Protokoll Das Montrealer Protokoll vom 16. September 1987 ist der wichtigste Meilenstein zum Schutz der Ozonschicht der Atmosphäre. Es verbietet oder begrenzt Produktion, Handel und Verwendung von Stoffen, die in den vergangenen Jahren zu einer fortschreitenden Zerstörung der Ozonschicht geführt haben und aufgrund der langsamen Abbauprozesse dieser Chemikalien immer noch führen.
Weitere Informationen zum Stichwort Montrealer Protokoll.
Müllverbrennungsanlage (MVA) Anlage zur thermischen Behandlung von Abfällen zur Zerstörung organischer Inhalts- und Schadstoffe und Abtrennung anorganischer Schadstoffe. Die mineralisierten Rückstände können verwertet oder deponiert werden. Im Prozess wird Strom und Wärme gewonnen.
Weitere Informationen zum Stichwort Müllverbrennungsanlage (MVA).

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N
Nachhaltige Entwicklung Eine Entwicklung, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und soziale Sicherheit mit der langfristigen Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen in Einklang bringt.
Weitere Informationen zum Stichwort Nachhaltige Entwicklung.
Nachhaltige Nutzung Die Nutzung von Bestandteilen der biologischen Vielfalt in einer Weise und in einem Ausmaß, die nicht zum langfristigen Rückgang der Vielfalt führt.
Nachhaltiger Tourismus Nachhaltiger Tourismus soll dazu beitragen, eine touristische Entwicklung im Einklang mit den Belangen des Natur- und Umweltschutzes zu fördern.
Weitere Informationen zum Stichwort Nachhaltiger Tourismus.
Nationale Nachhaltigkeitsstrategie Nachhaltigkeitsstrategie, die vom Bundeskabinett am 17.04.2002 beschlossen wurde. Mit 21 Zielen und Indikatoren für eine nachhaltige Entwicklung zeigt sie Perspektiven für ein zukunftsfähiges Deutschland im 21. Jahrhundert. Ziel der Nachhaltigkeitsstrategie ist eine ausgewogene Balance zwischen den Bedürfnissen der heutigen Generation und den Lebensperspektiven künftiger Generationen.
Weitere Informationen zum Stichwort Nationale Nachhaltigkeitsstrategie.
Nationales Klimaschutzprogramm Am 18. Oktober 2000 verabschiedete das Bundeskabinett das nationale Klimaschutzprogramm mit dem Ziel, die Treibhausgasemissionen im Zeitraum 2008-2012 um 21% bezogen auf 1990 zu reduzieren. Mit Beschluss der Bundesregierung vom 13. Juli 2005 wurde dieses Programm fortgeschrieben: die bereits erreichte Emissionsminderung in den einzelnen Sektoren wurde analysiert, der verbleibende Handlungsbedarf anhand von wissenschaftlichen Szenarien abgeleitet und weitere Politiken und Maßnahmen zur Sicherung des 21 % - Reduktionsziels - insbesondere für die Sektoren, die nicht am Emissionshandel teilnehmen - festgelegt.
Klimaschutzprogramm vom 18.10.2000
Klimaschutzprogramm vom 13.07.2005
Nationales Naturerbe Zum Schutz des Nationalen Naturerbes werden aus dem Bundeseigentum bis zu 125.000 Hektar unentgeltlich an die Länder, die Verbände, die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) oder andere Stiftungen übertragen. Ehemals militärisch oder für den Braunkohlentagebau genutzte Areale sowie das Grüne Band als größter Biotopverbund in Deutschland bleiben so als wertvolle Naturräume erhalten.
Weitere Informationen zum Stichwort Nationales Naturerbe.
Nationalpark Durch Rechtsvorschrift streng geschütztes, großräumiges Gebiet, in dem der Schutz der natürlichen Abläufe absoluten Vorrang vor Nutzung und Inanspruchnahme hat.
Weitere Informationen zum Stichwort Nationalpark.
Natürlichkeitsgrad Abstufung des menschlichen Einflusses auf ein Ökosystem oder eine Biozönose. Es werden 3 Stufen unterschieden: natürlich = ohne direkten menschlichen Einfluss entstanden bzw. nicht vom Menschen verändert; naturnah = vom Menschen nicht wesentlich verändert; halbnatürlich = vom Menschen nicht bewusst geschaffen, aber beeinflusst und von diesem Einfluss abhängig.
Natura 2000 "Natura 2000" bezeichnet ein Europäisches ökologisches Netzwerk besonderer Schutzgebiete. Dazu zählen Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie - 94/43/EWG) sowie Europäische Vogelschutzgebiete nach der Vogelschutzrichtlinie (79/409/EWG). Siehe auch FFH-Richtlinie.
Weitere Informationen zum Stichwort Natura 2000.
Natura 2000-Gebiete in der AWZ Mit der Novellierung des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) wurde die bundesrechtliche Voraussetzung dafür geschaffen, "Natura 2000" auch in der deutschen AWZ (Ausschließliche Wirtschaftszone) von Nord- und Ostsee umzusetzen. Für die Auswahl, Meldung und Unterschutzstellung der Gebiete ist das BMU/BfN zuständig. Die Auswahl der Natura 2000-Gebiete erfolgt unter Einbeziehung der Öffentlichkeit. Siehe auch AWZ.
Weitere Informationen zum Stichwort Natura 2000-Gebiete in der AWZ.
Naturlandschaft Von unmittelbaren menschlichen Aktivitäten unbeeinflusst gebliebene Landschaft, die lediglich auf dem Zusammenwirken der derzeit herrschenden naturbedingten ökologischen Faktoren beruht.
Natursport Jede selbst bestimmte Bewegungshandlung in der freien Natur, die die Auseinandersetzung mit sich selbst in und mit der Natur ermöglicht.
Weitere Informationen zum Stichwort Natursport.
Naturwaldreservat Waldfläche, die der Erhaltung, Entwicklung und Erforschung naturnaher Waldökosysteme dient; wirtschaftsbestimmte Eingriffe sind ausgeschlossen.
Navy Blue Der Azo-Farbstoff "Navy Blue" wird zum Färben von Wolle und Polyamidfasern eingesetzt. Von diesem Farbstoff gehen Gefahren für die Umwelt aus.
Neobiota Sammelbezeichnung für Neophyten und Neozoen
Neophyt Durch menschlichen Einfluss nach der Entdeckung Amerikas 1492 eingewanderte, eingeführte oder eingeschleppte Pflanzenart.
Neozoon Durch menschlichen Einfluss nach der Entdeckung Amerikas 1492 eingewanderte, eingeführte oder eingeschleppte Tierart.
NGO Siehe NRO (Nicht-Regierungsorganisation).
Nukleare Entsorgung Der Umgang mit radioaktiven Abfällen mit dem Ziel der Beseitigung. Er umfasst das Sammeln, Lagern, Befördern, Verwerten sowie die Vorbehandlung zur Zwischen- bzw. Endlagerung sowie die endgültige Beseitigung (Endlagerung) von radioaktiven Abfällen.
Weitere Informationen zum Stichwort Nukleare Entsorgung.
NUS Neue Unabhängige Staaten (NUS), erwähnt im Zusammenhang mit dem Beratungshilfeprogramm im Bereich des Umweltschutzes.
Weitere Informationen zum Stichwort NUS.
Nutzökosystem Vom wirtschaftenden Menschen vor allem durch land- und forstwirtschaftliche Maßnahmen bewusst geschaffene und erhaltene Ökosysteme zur wirtschaftlichen Erzeugung von Pflanzen als Nahrungsmittel, Futtermittel für Nutztiere und Rohstoffe zur Be- oder Verarbeitung.

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O
ODP Ozone Depletion Potential - Ozonabbaupotenzial - Maß für die Menge an Ozon die durch eine Substanz abgebaut werden kann. Als Referenzsubstanz wird das FCKW R11 (CCl3F) verwendet.
Weitere Informationen zum Stichwort ODP.
OECD Organization of Economic Cooperation and Development (OECD), Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
Weitere Informationen zum Stichwort OECD.
Öko-Audit Öko-Audit ist der deutsche umgangssprachliche Begriff für EMAS (Eco-Management and Audit Scheme). Das ist ein System für das Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung. Siehe auch EMAS.
Weitere Informationen zum Stichwort Öko-Audit.
Ökologischer Landbau Sammelbegriff für Formen des Landbaus nach jeweils einheitlichen Anbaurichtlinien. Gemeinsames Ziel ist der vollständige oder zumindest weitgehende Verzicht auf den Einsatz von Handelsdüngern und synthetisch hergestellten Pflanzenschutzmitteln. Weiterhin wird die Einheit von Pflanzen- und Tierproduktion, d. h. ein geschlossener Nährstoffkreislauf, angestrebt. Rechtsgrundlage für den ökologischen Landbau in der EU ist die EG-Öko-Verordnung.
Ökosystem Strukturelles und funktionelles Beziehungsgefüge ökologischer Funktionselemente; offenes, zur begrenzten Selbstregulation und biologischen Reproduktion fähiges, relativ abgegrenztes raumzeitliches Wirkungsgefüge zwischen zusammenlebenden Organismen und ihrer anorganischen Umwelt, mit eigenem Stoff- und Energiefluss, eigenem internen Kreislauf, eigener Produktivität und Artenvielfalt.
Ökotourismus Verantwortungsvolle Form des Reisens in naturnahe Gebiete, die zum Schutz der Umwelt und zum Wohlergehen der lokalen Bevökerung beiträgt.
Weitere Informationen zum Stichwort Ökotourismus.
ÖPNV Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV). Zum ÖPNV zählen Busse, die Eisenbahn, Straßen- und U-Bahnen und auch die Gemeinschaftsverkehre, z.B. die Anruf-Sammeltaxis.
Weitere Informationen zum Stichwort ÖPNV.
Offshore-Anlage Windenergienutzung auf See. Siehe auch Windenergie.
Weitere Informationen zum Stichwort Offshore-Anlage.
Oligotrophie Nährstoffarmut bzw. geringe Nährstoffversorgung.
Weitere Informationen zum Stichwort Oligotrophie.
OSPAR Kommission zur Durchführung des Übereinkommens zum Schutz der Meeresumwelt des Nordostatlantiks. ( "OSPAR-Übereinkommen")
Weitere Informationen zum Stichwort OSPAR.
OSPAR-Übereinkommen Übereinkommen zum Schutz der Meeresumwelt des Nordostatlantiks. ("OSPAR-Übereinkommen", Paris 1992; Nachfolge-Übereinkommen der früheren Übereinkommen von OSlo [1972] und PARis [1974])
Weitere Informationen zum Stichwort OSPAR-Übereinkommen.
Ozon Mit einem Anteil von 70-80% stellt Ozon die Hauptkomponente des als "Sommersmog" bezeichneten Photooxidantiengemisches dar. Es entsteht in der Stratosphäre durch energiereiche UV-Strahlung direkt aus Sauerstoff (O2). Seine Bildung erfolgt in der unteren Troposphäre unter dem Einfluss elektromagnetischer Strahlung bei Anwesenheit von Stickstoffoxiden (NOx) und flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen.
Weitere Informationen zum Stichwort Ozon.
Ozonloch Siehe Ozonschicht.
Ozonschicht Die Ozonschicht filtert die schädliche UV-Strahlung aus dem Sonnenlicht. Durch FCKW bzw. seine Spaltprodukte (speziell Chlor) wird die Ozonschicht zerstört.
Weitere Informationen zum Stichwort Ozonschicht.

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P Q
Paris-Deklaration Über 100 bi- und multilaterale Geber und Partnerländer haben sich im März 2005 in Paris mit der Erklärung von Paris zur Wirksamkeit der Hilfe dazu verpflichtet, ihre Verfahren zu harmonisieren und ihre Maßnahmen zu koordinieren, um so die Entwicklungsländer durch ein einheitliches und transparentes Vorgehen zu entlasten und dadurch die Effizienz der Hilfe zu steigern. Die Anstrengungen zur Verbesserung des Mitteleinsatzes in der Entwicklungszusammenarbeit zielen darauf ab, die internationale Kooperation auszubauen, die Eigenverantwortung und Handlungsfähigkeit der Entwicklungsländer zu stärken und ihre Transaktionskosten für die Koordinierung der Entwicklungszusammenarbeit der unterschiedlichen Geber zu senken.
Petersberg-Prozess Der Petersberg-Prozess geht auf eine Initiative der Bundesregierung und der Weltbank aus dem Frühjahr 1998 zurück, als auf dem Petersberg bei Bonn ein sogenannter "Runder Tisch" stattfand. Zentrale Botschaft war, dass die grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Wassersektor als Katalysator für internationale Kooperation und Frieden dienen kann (Petersberg Erklärung). In der Zwischenzeit fanden mehrere Folgekonferenzen zu ausgewählten Regionen weltweit statt. Die zweite Phase des Petersberg-Prozesses soll laufende Entwicklungen bündeln und Wege zu einer Kooperation für ein grenzüberschreitendes Wassermanagement in Süd-Ost-Europa aufzeigen.
Weitere Informationen zum Stichwort Petersberg-Prozess.
PCB Bei PCB (Polychlorierte Biphenyle) handelt es sich um organische Chlorverbindungen, die aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften in großen Mengen produziert wurden und vielfältige Anwendung fanden (u.a. als hydraulische Flüssigkeiten, Kühl- und Isolierflüssigkeiten in Transformatoren, Wärmeüberträgeröle, Weichmacher für Lacke und Farben sowie Dichtungsmassen, Textilhilfsmittel). PCB können jedoch das menschliche Nervensystem, die Immunabwehr sowie Leber und Nieren schädigen und zu Unfruchtbarkeit führen. Da PCB zudem schwer abbaubar sind, sich global verteilen und in der Nahrungskette anreichern, zählen sie zu den "Persistent Organic Pollutants" (POPs), die durch die Stockholmer Konvention vom 22. Mai 2001 weltweit verboten wurden. PCB-haltige Abfälle sind nach den Vorschriften der EG-Verordnung Nr. 850/2004 i.V.m. EG-Verordnung 1195/2006 und EG-Verordnung 172/2007 sowie der deutschen Verordnung über die Entsorgung polychlorierter Biphenyle, polychlorierter Terphenyle und halogenierter Monomethyldiphenylmethane (PCB-Abfallverordnung) zu entsorgen.
Weitere Informationen zum Stichwort PCB.
PHARE-Programm Instrument zur Vorbereitung des Beitritts der mittel- und osteuropäischen Länder zur EU.
Weitere Informationen zum Stichwort PHARE-Programm.
Photovoltaik Photovoltaik (PV) ist die unmittelbare Umwandlung von Sonnenstrahlung in elektrische Energie mittels Halbleitern, sogenannten Solarzellen.
Weitere Informationen zum Stichwort Photovoltaik.
PIC-Konvention Rotterdamer Übereinkommen vom 11. September 1998, das den weltweiten Import- und Export von gefährlichen Chemikalien steuern und kontrollieren soll.
Pilotprojekte Ausland BMU-Programm zur Förderung von Investitionen zur Verminderung grenzüberschreitender Umweltbelastungen - Pilotprojekte Ausland.
Weitere Informationen zum Stichwort Pilotprojekte Ausland.
Pilotprojekte Inland Im Rahmen von Pilotprojekten werden Demonstrationsvorhaben in großtechnischem Maßstab gefördert, die erstmalig aufzeigen, in welcher Weise fortschrittliche Verfahren zur Vermeidung oder Verminderung von Umweltbelastungen verwirklicht werden können.
Weitere Informationen zum Stichwort Pilotprojekte Inland.
POPs-Konvention Stockholmer Übereinkommen vom 23. Mai 2001, mit dem die Grundlagen für das weltweite Verbot der 12 besonders gefährlichen Chemikalien "Dirty Dozen" (Dreckige Dutzend) beschlossen wurden.
Weitere Informationen zum Stichwort POPs-Konvention.
Population Gesamtheit der Individuen einer Art, die in einem (mehr oder weniger abgeschlossenen) Lebensraum leben und eine natürliche Fortpflanzungsgemeinschaft bilden.
Portal U® PortalU® wird gemeinsam vom Bund und den Ländern betrieben und von der Koordinierungsstelle im Niedersächsischen Umweltministerium betreut. PortalU® ist das Ergebnis einer langjährigen und erfolgreichen Kooperation zwischen den Umweltverwaltungen der Länder und des Bundes. Bisher boten das Umweltinformationsnetz Deutschland gein® und der Umweltdatenkatalog UDK einen zentralen Zugang zu Umweltthemen. Diese Informationssysteme waren zum Teil bereits seit Mitte der 1990er Jahre im Einsatz. Für PortalU® wurde nun eine völlig neue Software entwickelt und mit modernster Suchmaschinen-Technologie ausgestattet.
Weitere Informationen zum Stichwort Portal U®.
Prioritäre Stoffe Die EU-Kommission hat gemeinsam mit den Mitgliedstaaten nach Artikel 16 der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) eine Liste von 33 "prioritären" Stoffen und Stoffgruppen zusammengestellt, dazu gehören Schwermetalle, polychlorierte Biphenyle, schwer abbaubare chlorierte Kohlenwasserstoffe und Pflanzenschutzmittel. Abhängig von der Gefährlichkeit der Stoffe setzt die Richtlinie unterschiedliche Ziele. Der Eintrag der "prioritären Stoffe" in die Gewässer, dazu gehören Benzol, chlorierte Lösemittel oder Nickel, muss schrittweise reduziert werden. Schärfer sind die Vorgaben für "prioritäre gefährliche Stoffe" wie Cadmium, Quecksilber, Pentachlorphenol und polychlorierte Aromaten. Deren Einleitungen und Emissionen sollen innerhalb der kommenden Jahre ganz eingestellt werden, so dass sie langfristig aus Gewässern und Meeresumwelt verschwinden.
Weitere Informationen zum Stichwort Prioritäre Stoffe.
Produktverantwortung Die Produktverantwortung ist ein zentrales Element der modernen Abfallwirtschaft. Die Hersteller sind gehalten, abfallarme Verfahren für die Produktion ihrer Erzeugnisse einzusetzen und die Produkte möglichst abfallarm zu gestalten.
Mit entsprechenden Bestimmungen im Kreislaufwirtschafts-/Abfallgesetz (§ 22ff. Gesetzgebung, Kreislaufwirtschafts-/Abfallgesetz) hat der Gesetzgeber hierfür die rechtlichen Grundlagen geschaffen.
Weitere Informationen zum Stichwort Produktverantwortung.
Public Viewing Mit den befristet für die Fußball WM 2006 und die Fußball EM 2008 erlassenen Verordnungen über den Lärmschutz bei öffentlichen Fersehdarbietungen im Freien ist den Ländern im öffentlichen Interesse die Möglichkeit gegeben worden, Public Viewing-Veranstaltungen auch bis in die späten Abendstunden zuzulassen.
Weitere Informationen zum Stichwort Public Viewing.

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R
Radiologischer Notfallschutz Der radiologische Notfallschutz (auch nuklearer Notfallschutz genannt) wird unterteilt in den anlageninternen Notfallschutz (Verhinderung der Freisetzung radioaktiver Stoffe durch Schutzeinrichtungen sowie technische und administrative Maßnahmen in der kerntechnischen Anlage) und in den anlagenexternen Notfallschutz (abgestufte Maßnahmen, um die Folgen eines – extrem unwahrscheinlichen – schweren Unfalls in der Umgebung der Anlage für die Bevölkerung so gering wie möglich zu halten). In Deutschland sind aufgrund der föderalen Struktur Bund und Länder für den anlagenexternen Notfallschutz zuständig, wobei die unmittelbare Gefahrenabwehr (Katastrophenschutz) Länderaufgabe ist, die Strahlenschutzvorsorge Bundesangelegenheit. Die Maßnahmen der unmittelbaren Gefahrenabwehr werden zeitlich und räumlich enger begrenzt, wohingegen die Maßnahmen der Strahlenschutzvorsorge, die dem vorbeugenden Gesundheitsschutz dienen, größräumiger und länger befristet sind.
Weitere Informationen zum Stichwort Radiologischer Notfallschutz.
Radionuklid Ein Radionuklid ist ein radioaktiver Atomkern, der unter Abstrahlung von Alpha-, Beta-, Gammastrahlung zerfällt.
Weitere Informationen zum Stichwort Radionuklid.
Radon Radon ist ein natürliches radioaktives Edelgas, das in höheren Konzentrationen Lungenkrebs auslösen kann. Seine Konzentration in der Bodenluft ist die Hauptursache für erhöhte Radonkonzentrationen in Gebäuden und Wohnungen.
Weitere Informationen zum Stichwort Radon.
Ramsar-Gebiete Geschützte Gebiete "insbesondere als Lebensraum für Wat- und Wasservögel von internationaler Bedeutung"; gemäß dem Übereinkommen über Feuchtgebiete (Ramsar-Konvention) von 1971, das allerdings wie viele seiner Nachfolger nicht verbindlich ist.
Weitere Informationen zum Stichwort Ramsar-Gebiete.
Rat für Nachhaltige Entwicklung Im April 2001 wurde der Rat für Nachhaltige Entwicklung von der Bundesregierung berufen. Er berät sie in ihrer Nachhaltigkeitspolitik und soll mit Vorschlägen zu Zielen und Indikatoren zur Fortentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie beitragen sowie Projekte zur Umsetzung dieser Strategie vorschlagen. Eine weitere Aufgabe des Rates für Nachhaltige Entwicklung ist die Förderung des gesellschaftlichen Dialogs zur Nachhaltigkeit. Mit dem Aufzeigen von Folgen gesellschaftlichen Handelns und der Diskussion von Lösungsansätzen soll die Vorstellung von dem, was Nachhaltigkeitspolitik konkret bedeutet, bei allen Beteiligten und in der Bevölkerung verbessert werden.
Weitere Informationen zum Stichwort Rat für Nachhaltige Entwicklung.
REC Regionales Umweltzentrum für Zentral- und Mitteleuropa in Szentendre (Ungarn).
Weitere Informationen zum Stichwort REC.
Rechtsbereinigung Bei der Rechtsbereinigung handelt es sich um eine Überprüfung, Aktualisierung und Reduzierung des vorhandenen Normenbestandes. Ziel der R. ist es, das bestehende Recht von überholten oder sachlich überflüssigen Vorschriften zu befreien und damit sicherzustellen, dass nur noch solche Regelungen fortgelten, die für heute und künftig entstehende Rechtsverhältnisse zu beachten sind. Die Durchführung einer R. kann zum Anlass genommen werden, die verbleibenden Vorschriften neu zu ordnen und zu übersichtlichen Regelungskomplexen zusammenzufassen.
Weitere Informationen zum Stichwort Rechtsbereinigung
Rechts- und Verwaltungsvereinfachung Ziel der Rechts- und Verwaltungsvereinfachung ist es, die rechtlichen und administrativen Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass Verwaltungsverfahren möglichst zügig, effizient und unaufwändig durchgeführt werden können. Maßnahmen der Rechtsvereinfachung sind bspw. die Zusammenlegung und Harmonisierung von Einzelvorschriften (Umweltgesetzbuch), die Anpassung, Aktualisierung oder Präzisierung unpraktikabler, missverständlicher oder überholter Bestimmungen oder die Streichung von Regelungen, die sich als entbehrlich erwiesen haben
(Deregulierung). Wesentliche Optimierungspotentiale bestehen auch auf administrativer Ebene. Hier können – vielfach ohne Änderung bestehender Vorschriften – allein durch verwaltungsorganisatorische Maßnahmen erhebliche Vereinfachungen der Verwaltungsabläufe und Verfahren erzielt werden. Rechts- und Verwaltungsvereinfachung darf im Umweltbereich nicht dazu führen, dass anspruchsvolle Schutzstandards aufgegeben oder in ihrer Wirksamkeit eingeschränkt werden.
Weitere Informationen zum Stichwort Rechts- und Verwaltungsvereinfachung
Recycling Wiedernutzbarmachung von Abfällen zu ihrem ursprünglichen Zweck, beispielsweise Herstellung von Papier aus Altpapier. Siehe auch Flächenrecycling.
Weitere Informationen zum Stichwort Recycling.
Rekultivierung Wiedernutzbarmachung (gezielte Standortaufbereitung) der terrestrischen Bereiche von ehemals intensiv genutzten Betriebsflächen (z.B. Ton-, Sand- und Kiesgruben; Deponiegelände) und ihre Integration in die umgebende Landschaft mit dem Ziel einer landwirtschaftlichen, waldbaulichen oder erholungsorientierten Folgenutzung.
Ressourcen Vorräte materieller und ideeller Art, die in der Regel nur im begrenzten Umfang vorhanden sind. Natürliche Ressourcen werden als Naturgüter bezeichnet.
Reststrommenge Im Atomgesetz sind für jedes Atomkraftwerk Reststrommengen festgelegt worden, die noch produziert werden dürfen. Wenn diese erreicht sind, erlischt die Betriebserlaubnis. Siehe auch Atomgesetz (AtG).
Weitere Informationen zum Stichwort Reststrommenge.
Rio-Deklaration Mit dieser Deklaration soll der gemeinsame Wille und die Verantwortung zum Ausdruck gebracht werden, die Ressourcen der Erde künftig so behutsam zu nutzen, dass alle Länder der Erde gerechte Entwicklungschancen erhalten, die Entfaltungschancen zukünftiger Generationen aber nicht geschmälert werden.
Weitere Informationen zum Stichwort Rio-Deklaration.
Röntgenverordnung Die Röntgenverordnung regelt in erster Linie den Betrieb von Röntgeneinrichtungen. Die Röntgenverordnung erfasst des weiteren auch technische Einrichtungen, in denen durch die Beschleunigung von Elektronen als Nebeneffekt Röntgenstrahlung erzeugt wird (Störstrahler).
Weitere Informationen zum Stichwort Röntgenverordnung.
Rote Listen Verzeichnisse von gefährdeten Arten, Artengesellschaften und Biotopen.
RSK Reaktorsicherheitskommission (RSK). Unabhängiges Beratungsgremium.
Weitere Informationen zum Stichwort RSK.
Rüstungsaltlasten Altstandorte und Altablagerungen, von denen eine Umweltbelastung durch rüstungsspezifische Stoffe (u.a. Sprengstoffe, chemische Kampfstoffe) ausgeht; das Schadstoffinventar unterscheidet sich erheblich von dem ziviler und militärischer Altlasten. Bei den betroffenen Flächen handelt es sich u.a. um ehemalige Produktionsstätten, Spreng- und Schießplätze, Delaborierungswerke.
Weitere Informationen zum Stichwort Rüstungsaltlasten.

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