| BMU - Glossar | |
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| S | |
| Schallschutzmaßnahmen | Die Verkehrswege-Schallschutzmaßnahmenverordnung (24. BImSchV) soll den Schutz gegen Verkehrsgeräusche durch Anforderungen an den baulichen Schallschutz sicher stellen. |
| Schwefelarmes Heizöl | Auf Initiative des Bundesumweltministeriums hat sich der DIN-Fachausschuss Mineralöl- und Brennstoffnormung auf eine Heizölqualität mit einem Schwefelanteil von 50 ppm (parts per million) geeinigt, die künftig auf dem Markt angeboten werden soll. |
| Seen | Seen sind stehende Gewässer. Sie unterscheiden sich nach natürlicher oder künstlicher Entstehung. Die Seen sind in Deutschland sehr unterschiedlich verteilt und weisen geomorphologisch und hydrologisch große Unterschiede auf. |
| Selbstverpflichtungen | Unter "Selbstverpflichtungen" (SV) werden einseitig abgegebene Erklärungen von Unternehmen oder Wirtschaftsverbänden verstanden, bestimmte Umweltanstrengungen vorzunehmen. |
| SFK | Störfall-Kommission (SFK). Siehe |
| Siedlungsabfälle | Als Siedlungsabfall bezeichnet man den Müll der privaten Haushalte, hausmüllähnliche Abfälle aus gewerblichen und öffentlichen Einrichtungen wie Geschäften, Verwaltungsgebäuden, Schulen, Kindergärten und Arztpraxen. Ferner gehören zu den Siedlungsabfällen auch Sperrmüll, Marktabfälle, Straßenkehricht, Fäkalien und Klärschlämme. |
| Solarstrom | Solarstrom nennt man den Strom, der mit Hilfe von Solarzellen erzeugt wird. In der Sonne wird bei der Umwandlung von Wasserstoff in Helium Strahlungsenergie frei, die als Licht und Wärme zur Verfügung steht. |
| Solarthermische Kraftwerke | Kraftwerke, bei denen die Solarstrahlung in Wärme umgewandelt, auf einen Wärmeträger (z.B. Öl, Luft) übertragen und schließlich in Kraftmaschinen (z.B. Dampfturbine, Gasturbine) in elektrische Energie umgesetzt wird. |
| Sport | Natursport und Naturschutz: Neue Entwicklungen, Natursport-Informationssystem und Freiwillige Vereinbarungen. |
| Sportlärm | Die Sportlärmanlagenlärmschutzverordnung (18. BImSchV) soll den Schutz gegen Sportlärm durch Anforderungen an die Errichtung und den Betrieb von Sportanlagen sicher stellen. |
| SRU | Rat von Sachverständigen für Umweltfragen (SRU). Unabhängiges Beratungsgremium. |
| SSK | Strahlenschutzkommission. Unabhängiges Beratungsgremium, berät das BMU zu Fragen des Strahlenschutzes. |
| Strahlenschutz | Unter Strahlenschutz versteht man Maßnahmen zum Schutz des Menschen und seiner Umwelt vor schädlichen Wirkungen ionisierender Strahlung (z.B. Röntgen-, Alpha-, Beta-, Gammastrahlung) und nichtionisierender Strahlung (z.B. |
| Strahlenschutzverordnung | Mit der neuen Strahlenschutzverordnung wird der Schutz von Mensch und Umwelt vor radioaktiver Strahlung auf eine neue Grundlage gestellt. |
| Strahlenschutzvorsorge | Ziel der Strahlenschutzvorsorge ist, in allen Fällen, bei denen es durch einen kerntechnischen Störfall oder Unfall im In- oder Ausland zu einer Kontamination des Bundesgebietes kommt oder kommen kann, bei denen jedoch keine Katastrophenschutzmaßnahmen erforderlich sind, die Strahlenexposition der Menschen und die radioaktive Kontamination der Umwelt durch angemessene Maßnahmen so gering wie möglich zu halten. |
| Strahlenschutzvorsorgegesetz | Gesetz zum vorsorgenden Schutz der Bevölkerung gegen Strahlenbelastung (Strahlenschutzvorsorgegesetz - StrVG) vom 19. Dezember 1986 (BGBl. I S. 2610), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 8. April 2008 (BGBl. I S. 686) |
| Straßen- und Schienenlärm | Die Verkehrslärmschutzverordnung (16. BImSchV) soll den Schutz gegen Verkehrsgeräusche beim Bau oder Ausbau von öffentlichen Straßen sowie von Schienenwegen der Eisenbahnen und Straßenbahnen durch Immissionsrichtwerte sicher stellen. |
| Strategische Umweltprüfung | Die Strategische Umweltprüfung (SUP) ergänzt die seit Anfang der 90er Jahre in Deutschland bestehende Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP). Während die UVP erst bei der Zulassung umwelterheblicher Vorhaben zum Zuge kommt, setzt die SUP bereits auf der Planungsebene an; denn wichtige umweltbedeutsame Weichenstellungen werden oft bereits im Rahmen vorgelagerter Pläne und Programme getroffen. Zentrales Element der Strategischen Umweltprüfung ist der zu erstellende Umweltbericht, in dem die zu erwartenden Umweltauswirkungen des Plans oder Programms und vernünftige Planungsalternativen beschrieben und bewertet werden. Umweltbehörden und die Öffentlichkeit sind an der Planung zu beteiligen. Eine Strategische Umweltprüfung ist künftig bei wichtigen umweltbedeutsamen Planungsverfahren, zum Beispiel Bundesverkehrswegeplanung, bestimmte wasserwirtschaftliche Pläne und Programme, die Raumordnungsplanung, Bauleitpläne, Landschaftsplanungen durchzuführen. |
| T | |
| TA Luft | Von der Bundesregierung auf den Weg gebrachte technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft. |
| TAA | Technischer Ausschuss für Anlagensicherheit. Siehe |
| TBT | Mit der Abkürzung TBT (engl. Tributyltin = Tributylzinn) bezeichnet man eine Verbindung aus der Gruppe der Organzinnverbindungen, die vornehmlich als biozider Wirkstoff in Antifoulingfarben für Schiffsanstriche eingesetzt wird und bereits in Konzentrationen im Bereich eines Milliardstel Gramms pro Liter Wasser aufgrund der hormonartigen Wirkung zu Missbildungen bei Meeresschnecken führen. |
| Teeröl | Teeröl (Kreosot), das durch Destillation von Kohlenteer gewonnen wird, findet hauptsächlich zum Schutz von Hölzern im Außenbereich Verwendung. Imprägniert werden hiermit z.B. Eisenbahnschwellen. |
| Temelín | Atomkraftwerk im südböhmischen Temelín, Tschechische Republik. Die Existenz des AKW ist aus sicherheitstechnischer und ökonomischer Sicht fragwürdig und wird durch eine grenzüberschreitenden Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) begleitet. Siehe auch |
| Tiermehlentsorgung | Behandlungsverfahren zur umweltfreundlichen Entsorgung des Tiermehls sind in einem Leitfaden beschrieben: "Technische Anforderungen und allgemeine Empfehlungen für die Entsorgung von Tiermehl und Tierfett in Verbrennungsanlagen". |
| Tourismus | Der Tourismus gehört nach wie vor zu den besonders dynamischen Wachstumsbranchen, so dass das Umweltbewusstsein im Tourismus verstärkt werden soll. |
| Transportgenehmigungen | Transportgenehmigungen, in Bezug auf Atomtransporte, werden vom Bundesamt für Strahlenschutz erteilt, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen - unter anderem - die nach dem Stand von Wissenschaft und Technik erforderliche Vorsorge gegen Schäden getroffen ist. |
| Treibhauseffekt | Der Treibhauseffekt wird größtenteils verursacht durch den Ausstoß von Treibhausgasen (THG) hervorgerufen durch menschliche Aktivitäten. Diese in der Atmosphäre angesammelten THG verhindern die Wärmerückstrahlung von der Erdoberfläche ins All. Das ist zunächst ein natürlicher Prozess. Durch die industrialisierte Welt erhöht sich aber der Anteil der Spurengase, so dass es zu einer überdurchschnittlichen Erwärmung kommt. Als relevante Treibhausgase sind im Kyoto-Protokoll festgelegt worden: Kohlendioxid (CO2),Methan (CH4), Distickstoffoxid (N2O), teilhalogenierte Fluorkohlenwasserstoffe (F-KKW/HFC, perflourierte Kohlenwasserstoffe(FKW/PCF) und Schwefelhexaflourid (SF6). |
| Treibhausgase | Siehe |
| Trinkwasser | Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel und dient auch dem sonstigen Hausgebrauch. 99 % der deutschen Bevölkerung beziehen es von der öffentlichen Wasserversorgung, die die hohen Qualitätsanforderungen der Trinkwasserverordnung erfüllt. In Deutschland entfallen rd. 4 % der gesamten Wassernutzung auf die Versorgung mit Trinkwasser. Durchschnittlich verbraucht jeder Bundesbürger 124 Liter pro Tag. Der Wasserverbrauch liegt damit im europäischen Vergleich auf niedrigem Niveau. |
| TUT | Tausend Umwelttaxis für Berlin (TUT). Mit diesem Projekt, das seit dem Jahr 2000 läuft, sollen die Anschaffung und der Betrieb erdgasbetriebener Taxis und Fahrschulfahrzeuge sowie der Ausbau des Tankstellennetzes mit insgesamt ca. 11,5 Millionen € gefördert werden. |
| Twinningprogramm | Spezialprogramm unter dem EU-Programm PHARE. Strategie der Europäischen Kommission zur Begleitung des Beitrittsprozesses mit dem Ziel des Aufbaus effektiver Verwaltungsstrukturen und der vollständigen Übernahme der europäischen Umweltstandards. Kernelement bilden die sogenannten "Beitrittspartnerschaften" (Twinnings). |
| U | |
| Übereinkommen über die biologische Vielfalt | Siehe Stichwort |
| UFOPLAN | Der sich aus den Ressortaufgaben des Bundesumweltministeriums ergebende Forschungsbedarf wird jährlich in einem Umweltforschungsplan (UFOPLAN) festgelegt. |
| UIG | Umweltinformationsgesetz (UIG). |
| UI-Richtlinie | Richtlinie des Rates vom 7. Juni 1990 über den freien Zugang zu Informationen über die Umwelt (90/313/EWG). |
| Umgebungslärm | Mit der EU-Richtlinie 2002/49/EG zum Umgebungslärm und mit den gesetzlichen Vorschriften zum Lärmminderungsplanung (§§ 47a-f BImSchG) soll auf der Grundlage eines EU-weiten Konzepts eine Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm sicher gestellt werden. |
| Umweltbeobachtung | Bundesweites Monitoringkonzept zur Erfassung und Bewertung des Zustands und der Entwicklung von Natur und Umwelt (inklusive Abiotik, Bioindikation und Ökosystembeobachtung). |
| Umwelt-Förderprogramme | Das Bundesumweltministerium fördert Projekte im großtechnischen Maßstab, die das Ziel haben, Umweltbelastungen zu vermeiden oder zu verringern. |
| Umweltauditgesetz (UAG) | Das neue Umweltauditgesetz (UAG) bietet Unternehmen zusätzliche Anreize, sich am |
| Umweltforschung | Der Forschungsbedarf im Bereich Umweltschutz, der sich nicht aus den Ressortaufgaben des Bundesumweltministeriums ergibt, wird neben umweltbezogenen Forschungsvorhaben anderer Bundesministerien vor allem durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Darüber hinaus gibt es einen Forschungs- und Entwicklungsdienst der Europäischen Union ( |
| Umweltgesetzbuch (UGB) | Die Bundesregierung hat sich die Harmonisierung und Fortentwicklung des Umweltrechts in einem einheitlichen Umweltgesetzbuch zum Ziel gesetzt. |
| Umweltinformationssystem | PortalU® wird gemeinsam vom Bund und den Ländern betrieben und von der Koordinierungsstelle im Niedersächsischen Umweltministerium betreut. PortalU® ist das Ergebnis einer langjährigen und erfolgreichen Kooperation zwischen den Umweltverwaltungen der Länder und des Bundes. Bisher boten das Umweltinformationsnetz Deutschland gein® und der Umweltdatenkatalog UDK einen zentralen Zugang zu Umweltthemen. Diese Informationssysteme waren zum Teil bereits seit Mitte der 1990er-Jahre im Einsatz. Für PortalU® wurde nun eine völlig neue Software entwickelt und mit modernster Suchmaschinen-Technologie ausgestattet. |
| Umweltverträglichkeitsprüfung | Die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) ist ein wichtiges Instrument des Umweltschutzes in Zulassungsverfahren von Industrieanlagen und Infrastrukturmaßnahmen, mit dem frühzeitig die möglichen Folgen eines Projektes für die Umwelt erkannt werden können. Dazu müssen die Auswirkungen des Projektes unter anderem auf Menschen, Tiere, Pflanzen,Boden, Wasser, Luft, Klima, Landschaft sowie Kulturgüter ermittelt und in einem Umweltbericht beschrieben werden. |
| UNCED (Rio 92) | Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen (United Nations Conference on Environment and Development - UNCED) in Rio de Janeiro im Juni 1992. |
| UNEP | United Nations Environment Programme (UNEP). Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen, gegründet 1972, regt weltweit Projekte zum Umweltschutz und zur Nachhaltigen Entwicklung an. |
| UNFCCC | United Nations Framework Convention on Climate Change (UNFCCC). Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen aus dem Jahre 1992, der inzwischen über 180 Staaten beigetreten sind. |
| Untergesetzliches Regelwerk | Das Untergesetzliche Regelwerk trat ergänzend zum Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz zeitgleich am 7. Oktober 1996 in Kraft und wurde zwischenzeitlich teilweise fortgeschrieben. Das Regelwerk besteht aus mehreren Rechtsverordnungen und einer Richtlinie, um das neue Recht auf eine moderne Verfahrensgrundlage zu stellen, die der Reichweite seiner Pflichten und der Eigenverantwortung der Abfallerzeuger Rechnung trägt. |
| Uranerzbergbau | Unmittelbar nach Kriegsende wurde in Sachsen und Ostthüringen unter sowjetischer Regie durch das Unternehmen Wismut mit der Gewinnung von Uran begonnen. Der vor allem in den Anfangsjahren ohne Rücksicht auf Mensch und Umwelt vorangetriebene Uranerzbergbau hat zu massiven Umweltschäden geführt. |
| UV-Index | Der UV-Index beschreibt den am Boden erwarteten Tagesspitzenwert der sonnenbrandwirksamen UV-Strahlung. Der Bevölkerung wird dadurch die Möglichkeit gegeben, sich über die Gefahren der solaren UV-Strahlung aktuell beim Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) zu informieren. |
| UVPG | Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG). |
| UVP-Richtlinie | Richtlinie 85/337/EWG zur Umweltverträglichkeitsprüfung, geändert durch UVP-Änderungsrichtlinie 97/11/EG. Siehe auch |
| V | |
| Vergärung | Behandlungsverfahren zum gesteuerten biologischen Abbau von Bioabfällen durch Mikroorganismen unter anaeroben Bedingungen (ohne Sauerstoff). Bei der Vergärung wird methanhaltiges Biogas gewonnen, welches zur Energieerzeugung (Strom, Wärme) verwendet wird; der Gärrückstand (Gärrest) kann zur landwirtschaftlichen Düngung verwendet werden. |
| Verpackungen | Verpackungen dienen unterschiedlichsten Zwecken, wie der sicheren Lieferung von Produkten (Transportverpackungen), der Aufnahme und dem Schutz von Waren (Verkaufsverpackungen) sowie manchmal auch der Darbietung von Erzeugnissen (Umverpackungen). Hauptsächlich bestehen Verpackungen aus Glas, Papier, Pappe und Karton, Kunststoff, Weißblech, Aluminium und Holz - wertvolle (sekundäre) Rohstoffe, deren Wiederverwendung oder Verwertung zur Schonung der natürlichen Rohstoffquellen dienen. |
| Verpackungsverodnung | Ziel der Verpackungsverordnung war 1991 zunächst die Einleitung einer Trendwende hinsichtlich der Reduzierung des Aufkommens von Verpackungsmüll sowie einer Abkehr von der Wegwerfgesellschaft. Mit der Novelle der Verpackungsverordnung vom 21. August 1998 (in Kraft getreten am 28. August 1998) wurde die Verpackungsverordnung von 1991 abgelöst. Mit ihr wurden die Anforderungen an die Vermeidung und Verwertung von Verpackungen unter Berücksichtigung der gewonnenen Erfahrungen praxisgerechter gestaltet. Die Verpackungsverordnung wurde zwischenzeitlich mehrfach geändert, um aktuellen Entwicklungen Rechnung zu tragen. |
| Vertragsnaturschutz | Verträge mit Landnutzern unter Auflagen einer nachhaltigen Bewirtschaftung, oft mit konkreter Zielstellung für den Arten- und Biotopschutz, gegen finanzielle Entschädigung für Einkommensminderung. |
| Vertragsstaatenkonferenz | Beschlussfassendes Organ der |
| Verursacherprinzip | Grundsatz der Umweltpolitik, nach dem die Kosten zur Vermeidung, zur Beseitigung oder zum Ausgleich von Umweltbelastungen vom Verursacher aufzubringen sind und damit in dessen Wirtschaftlichkeitsrechnung eingehen. |
| Viabono | Umweltdachmarke für touristische Produkte. Im Vordergrund stehen hierbei nicht technische Kriterien, sondern der individuelle Zusatznutzen, den umweltorientierte Angebote versprechen. |
| Vogelschutzrichtlinie | Richtlinie 79/409/EWG des Rates vom 2. April 1979 zur Erhaltung der europäischen wild lebenden Vogelarten durch Errichtung besonderer Schutzgebiete; Gebiete der Vogelschutzrichtlinie gehören zum Schutzgebietssystem |
| Vorsorgeprinzip | Grundsatz der Umweltpolitik, nach dem staatliche Maßnahmen so getroffen werden sollen, dass von vornherein möglichst sämtliche Umweltgefahren vermieden werden. |
| W | |
| Wasch- und Reinigungsmittel | Das Wasch- und Reinigungsmittelgesetz von 1975 (novelliert 2007) stellt Anforderungen an die Umweltverträglichkeit von Wasch- und Reinigungsmitteln. Die Verwendung von gewässerschädigenden Stoffen kann verboten oder beschränkt werden. Das Gesetz verpflichtet die Hersteller von Wasch- und Reinigungsmitteln, die Rahmenrezepturen ihrer Produkte dem Umweltbundesamt mitzuteilen. |
| Wasserhaushaltsgesetz (WHG) | Gesetz zur Ordnung des Wasserhaushalts. Das Gesetz regelt die ordnungrechtlichen Anforderungen an den Schutz und die Nutzung der Gewässer (Oberflächengewässer und Grundwasser). Es berücksichtigt dabei auch die immer bedeutsamer werdenden verbindlichen Vorgaben des EG-Rechts, insbesondere der Wasserrahmenrichtlinie. |
| Wasserkraft | Energie, die mit Hilfe von Wasserrädern oder Wasserturbinen aus fließendem Wasser gewonnen wird. Wasserkraft ist eine natürliche Energiequelle, die überall dort verfügbar ist, wo eine ausreichende Menge an stetig fließendem Wasser vorhanden ist. Siehe auch |
| Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) | Die Wasserrahmenrichtlinie der Europäischen Gemeinschaft ist am 22.12.2000 in Kraft getreten. Mit ihr fiel der Startschuss für eine Gewässerschutzpolitik in Europa, die über Staats- und Ländergrenzen hinweg eine koordinierte Bewirtschaftung der Gewässer innerhalb der Flusseinzugsgebiete bewirken wird. |
| Wasserspartipps | Wasser ist Grundvoraussetzung allen Lebens, der Mensch muss gewissenhaft mit ihm umgehen. Der Schutz des Wassers vor Verunreinigungen gehört zu den wesentlichen Aufgaben des Umweltschutzes. |
| Wasserstoff | Wasserstoff ist - im Gegensatz zu Kohle, Erdöl und Erdgas - kein in der Natur vorkommender Primärenergieträger. Zur Produktion von Wasserstoff können als Ausgangsstoff fossile Energieträger verwendet werden. Siehe auch |
| Welterbekonvention | Übereinkommen der UNESCO zum Schutz des Natur- und Kulturerbes der Welt (1972); World Heritage Convention = Convention Concerning the Protection of the World Cultural and Natural Heritage. |
| Wiederaufarbeitung | Die Wiederaufarbeitung ist die Anwendung chemischer Verfahren, mit denen aus dem Kernbrennstoff nach seiner Nutzung im Reaktor die Wertstoffe von den Spaltprodukten getrennt werden. Ziel der Wiederaufarbeitung ist es, die Abfälle von den noch nutzbaren Elementen Uran und Plutonium zu trennen und zwischen- bzw. endlagergerecht zu konditionieren. |
| Windenergie | Windenergie wird aus Windkraftanlagen gewonnen, die durch die Nutzung der natürlichen Kraft elektrische Energie erzeugen. Siehe auch |
| WRRL | Siehe |
| WTO | World Trade Organisation (WTO), Welthandelsorganisation. |
| X Y Z | |
| ZEMA | Zentrale Melde- und Auswertestelle für Störfälle und Störungen in verfahrenstechnischen Anlagen. In der ZEMA werden alle nach der Störfall-Verordnung meldepflichtigen Ereignisse erfasst, ausgewertet und in Jahresberichten veröffentlicht. |
| Zukunftsinvestitionsprogramm (ZIP) | Im Mai 2001 wurden durch den Haushaltsausschuss des Bundestages insgesamt ca. 30 Millionen Euro zur Erforschung und Entwicklung umweltschonender Energieforschung für den Haushalt des Bundesumweltministeriums freigegeben. Im Rahmen des Zukunftsinvestitionsprogramms der Bundesregierung sollen damit bis Ende des Jahres 2003 Forschungs- und Entwicklungsvorhaben durchgeführt werden. |
| Zwischenlagerung | Zeitlich befristete Lagerung bestrahlter Brennelemente oder radioaktiver Abfälle vor ihrer Endlagerung. Bestrahlte Brennelemente sollen in dezentralen Zwischenlagern an den Standorten der Atomkraftwerke (AKW) aufbewahrt werden - und zwar bis zu ihrem Transport in ein Endlager. |
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| 6. Umwelt-Aktionsprogramm | Der Rat der EU und das Europäische Parlament haben im Sommer 2002 mit dem 6. Umweltaktionsprogramm (6th Environmental Action Programme - 6th EAP) ein Programm angenommen, das die Leitlinien, Ziele, Strategien und wesentlichen Maßnahmen der EU im Umweltbereich bis zum Jahr 2012 festlegt. |
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