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Stand: Juni 2008
Mehr Schutz für Delfine und Kleinwale im Nord-Ost-Atlantik
ASCOBANS ist die Bezeichnung für ein Abkommen zum Schutz der Kleinwale und Delfine im Nordostatlantik. Es wurde unter dem Dach der Bonner Konvention zum Schutz wandernder, wildlebender Tierarten 1992 geschlossen. Die Bezeichnung ist ein Akronym für die englische Abkommensbezeichnung "Agreement on the Conservation of Small Cetaceans of the Baltic and North Seas" – also übersetzt: Abkommen zur Erhaltung der Kleinwale (und Delfine) in der Nord- und Ostsee.
Gesetz zur Erweiterung des Kleinwalabkommens seit 3.2.2008 in Kraft
Seit 3.2.2008 ist die Erweiterung des Kleinwalabkommens ASCOBANS in Kraft und weite Teile des Nordostatlantiks und der irischen See wurden somit ins Vertragsgebiet einbezogen. Der Deutsche Bundestag hatte am 19.1.2006 ein Gesetz zur Erweiterung des Abkommens über Kleinwale in Nord- und Ostsee (ASCOBANS) in einem fraktionsübergreifenden Konsens zum Schutz der Wale und Delfine verabschiedet und Deutschland war somit unter den ersten 5 Vertragsstaaten von ASCOBANS, die durch Ihre Ratifizierung zur Gültigkeit der Erweiterung beigetragen haben.
Weitere Informationen:
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Erweiterung des ASCOBANS-Abkommens in Kraft (PDF-Datei, 13KByte) -
Karte des Geltungsbereichs (PDF-Datei, 89KByte)
ASCOBANS unter deutscher Präsidentschaft
Vom 31.3. – 3.4. 2008 tagte der beratende Ausschuss zu ASCOBANS erstmals unter deutschem Vorsitz. Themen von besonderer Bedeutung für den Kleinwalschutz im Vertragsgebiet waren die Minderung von Gefährdungen der Kleinwale und Delphine durch Beifang und Lärmbelastung.
Weitere Informationen:
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Fortschritte und Defizite im Kleinwalschutz (PDF-Datei, 42 KByte) -
Schweinswalsichtungen 2007 (PDF-Datei, 177 KBayte)
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