NaturVerbunden: 40 Jahre Bundesumweltministerium
Vor 40 Jahren – am 6. Juni 1986 – hat das Bundesumweltministerium seine Arbeit aufgenommen. Gegründet wurde es als direkte Reaktion auf die Reaktor-Katastrophe von Tschernobyl. Die vielfältigen Aufgaben des Umwelt- und Naturschutzes mitsamt Reaktorsicherheit und Strahlenschutz wurden dadurch innerhalb der Bundesregierung gebündelt und gestärkt.
40 Jahre Bundesumweltministerium – das ist ein Grund zum Feiern.
Wir erinnern an und feiern die vielen naturverbundenen Menschen in unserem Land, die sich Tag für Tag für unsere Umwelt, unsere Natur und unser Klima eingesetzt haben und einsetzen. Gemeinsam haben wir in den letzten 40 Jahren viel für den Umwelt- und Klimaschutz erreicht: den sauren Regen aufgehalten, das Ozonloch deutlich verkleinert, sind aus der Atomenergie ausgestiegen und in die erneuerbaren Energien eingestiegen, haben die Natur zu unserer Verbündeten gemacht, Böden, Seen und Flüsse saniert, den Meeresschutz international vorangetrieben – und noch vieles mehr.
Als vor vier Jahrzehnten das Umweltministerium gegründet wurde, war das Land nicht nur umweltpolitisch noch ein ganz anderes. 1986 war die Wiedervereinigung noch in weiter Ferne. Deutschland war geteilt, eine Grenze trennte die Menschen und schnitt mitten durch die Natur eine schier unüberwindbare Mauer.
Heute leben wir in einem freien, wiedervereinten Land – dank der mutigen Menschen in der DDR, die für unsere Freiheit, aber auch für eine bessere Umwelt in der DDR gekämpft haben und friedlich den Weg zur Wiedervereinigung geebnet haben.
Mehr zu den gemeinsamen Erfolgen und der Geschichte des Ministeriums finden Sie auf dieser Seite.
Meilensteine aus 40 Jahren
Eindrücke von der Festveranstaltung
Aus den sozialen Netzwerken
Umweltpolitik wirkt – Damals und heute
Ikonen des Umweltschutzes
Dinge aus den letzten Jahrzehnten, die heute gar nicht mehr wegzudenken sind: Pfanddose, Haarspray und Jutebeutel.
Sie stehen für die Entwicklung von der Wegwerfgesellschaft zur Kreislaufwirtschaft, für den Schutz der Ozonschicht und für Mehrweg statt Einweg. So sorgt das Einweg-Pfand seit 2003 für weniger Vermüllung der Umwelt und besseres Recycling. Durch das FCKW-Verbot erholt sich die Ozonschicht, das Ozonloch schließt sich. Und seit dem 1. Januar 2022 gilt in Deutschland ein Verbot für leichte Kunststofftragetaschen, das trägt auch zum Schutz der Meere bei.
Veranstaltungen zu 40 Jahren Bundesumweltministerium
Umwelt- und Naturschutzengagement in der DDR
Die massive Umweltzerstörung in der DDR war einer der Auslöser für die friedliche Revolution im Jahr 1989. Das ehrenamtliche Natur- und Umweltschutzengagement der DDR war vielschichtig und mannigfaltig. Das Engagement für ökologische und gesellschaftliche Anliegen beschleunigte sich im Laufe der 1980er Jahre. Eine neue Generation von Menschen, die sich für den Schutz von Natur und Umwelt engagierten, formierte sich. Die Akteurinnen und Akteure wagten immer mehr den offenen Protest.
40 Jahre Tschernobyl – Der Reaktorunfall von 1986 und seine Folgen
Die Broschüre gibt einen Überblick über die Ursachen und Folgen der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl von damals bis heute. Vierzig Jahre nach dem Unglück werden sowohl der Ablauf des Unfalls als auch die langfristigen Auswirkungen auf Menschen, Umwelt und Politik beleuchtet.