40 Jahre Bundesumweltministerium

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Gruppenfoto mit Umweltunterstützer
Carsten Schneider auf der Bühne
Angela Merkel auf der Bühne
Dr. Pop auf der Bühne
Carsten Schneider mit ehemaligen Ministerinnen und Minister
Die 3 ehemaligen Ministerien vor Carsten Schneider: Barbara Hendricks, Svenja Schulze, Steffi Lemke
Parlamentarische Staatssekretärin Bettina Hagedorn, Staatssekretär Jochen Flasbarth, Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter.
Luisa Neubauer (Fridays for Future) vor dem Panel im Publikum
Panel mit Dr. Barbara Hendricks, Luisa Neubauer (Fridays for Future), Steffi Lemke, Dr. Franziska Tanneberger (Greifswald Moor Centrum)
Panel mit Peter Altmaiter, Christiane Grefe (Buchautorin & freie Journalistin), Wolfgang Ehmke (BI Lüchow-Dannenberg), Prof. Dr. Kai Niebert (DNR)
Panel mit Milena Glimbovski (Original Unverpackt), Jürgen Trittin, Svenja Schulze, Michael Vassiliadis (IGBCE)
Svenja Schulze auf der Bühne
Gemeinsamer Austausch nach dem Festakt
Gemeinsamer Austausch nach dem Festakt, Barbara Hendricks
Michael Succow
Ausstellung Meilensteine
  • Das offizielle Gruppenfoto vereint die Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter aus vier Jahrzehnten deutscher Umweltpolitik: Bundeskanzlerin a.D. Dr. Angela Merkel, Bundesumweltminister Carsten Schneider, ehemalige Ministerinnen und Minister, Aktivistinnen und Aktivisten, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft. Sie alle haben die Entwicklung des Bundesumweltministeriums seit 1986 geprägt und vorangetrieben – vom Kampf gegen das Ozonloch über den Atomausstieg bis zur Energiewende. Ein historischer Moment, der zeigt: Umweltpolitik ist ein gemeinsames Werk vieler engagierter Menschen.

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  • Bundesumweltminister Carsten Schneider eröffnete die Festveranstaltung unter dem Motto "Seit 40 Jahren NaturVerbunden" und würdigte die Arbeit des Ministeriums. Er betonte: "Die Umweltpolitik hat unser Land stärker, sauberer und sicherer gemacht. Das haben wir auch den vielen engagierten Menschen zu verdanken, die sich für unsere Umwelt einsetzen." Der Blick zurück zeige, dass sich Engagement lohne.

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  • Bundeskanzlerin a.D. Dr. Angela Merkel hielt die Festrede zu vier Jahrzehnten Umweltpolitik in Deutschland. Sie war von 1994 bis 1998 selbst Bundesumweltministerin und erinnert an prägende Erfahrungen wie die erste UN-Klimakonferenz 1995 in Berlin. Ihr Appell an die heutige Generation: "Bleiben Sie standhaft, was die Ziele der Politik anbelangt und seien Sie aufmerksam, was die Mittel zu ihrer Erreichung anbelangt."

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  • Eine musikalische Reise durch den Umweltschutz mit Dr. Pop. Im Rahmenprogramm der Jubiläumsfeier wurden Kultur und Politik verbunden.

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  • Bundesumweltminister Carsten Schneider gemeinsam mit seinen Amtsvorgängerinnen und Amtsvorgängern Peter Altmaier, Dr. Barbara Hendricks, Dr. Angela Merkel, Steffi Lemke, Svenja Schulze und Jürgen Trittin. Sie alle stehen für unterschiedliche politische Ansätze und Schwerpunkte, doch alle eint das Engagement für Umwelt, Natur und Klima. Ein seltener Moment, in dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der deutschen Umweltpolitik zusammenkommen.

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  • Die ehemaligen Bundesumweltministerinnen Dr. Barbara Hendricks (2013–2018), Svenja Schulze (2018–2021) und Steffi Lemke (2021–2025). Auch sie trieben die kontinuierliche Weiterentwicklung der deutschen Umwelt- und Klimapolitik voran – vom Klimaschutzplan über das Klimaschutzgesetz bis zur Kreislaufwirtschaftsstrategie.

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  • Parlamentarische Staatssekretärin Bettina Hagedorn, Staatssekretär Jochen Flasbarth und Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter. Zusammen mit Bundesumweltminister Carsten Schneider leiten sie aktuell das Bundesumweltministerium. Unter den Gästen befanden sich auch frühere Staatssekretäre.

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  • Die junge Klimaaktivistin Luisa Neubauer (Fridays for Future) verkörpert den Mut einer Generation, die entschlossen für wirksamen Klimaschutz eintritt. Ihr Engagement hat die deutsche Klimapolitik mit beeinflusst und zeigt: Zivilgesellschaftlicher Druck kann Politik verändern. Beim Panel trifft sie auf ehemalige Ministerinnen – ein Dialog zwischen den Generationen.

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  • Bei den Panels gab es ein Wiedersehen mit ehemaligen Ministerinnen und Ministern. Ralph Caspers führte durch die Gespräche mit Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern aus vier Jahrzehnten Umweltpolitik. 

    Dr. Barbara Hendricks, Luisa Neubauer (Fridays for Future), Steffi Lemke und Dr. Franziska Tanneberger (Greifswald Moor Centrum) im Gespräch über generationenübergreifendes Engagement. Im Mittelpunkt stehen Moore als Klimaschützer, der Erhalt der Biodiversität und die Frage, wie verschiedene Generationen gemeinsam für den Schutz von Natur und Klima kämpfen.

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  • Peter Altmaier, die Autorin und Journalistin Christiane Grefe, Wolfgang Ehmke (Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg) und Prof. Dr. Kai Niebert (Deutscher Naturschutzring) im Austausch über 40 Jahre gemeinsames Ringen um Umweltschutz. Die Diskussionen machen deutlich: Umweltpolitik braucht eine wache Zivilgesellschaft, unabhängige Wissenschaft und demokratische Institutionen, die berechtigte Forderungen in konkrete Verbesserungen übersetzen.

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  • Über nachhaltige Wirtschaft und die Transformation der Industrie diskutierte die Gründerin von Original Unverpackt, Milena Glimbovski auf dem Panel zusammen mit Jürgen Trittin, Svenja Schulze (im Bild verdeckt) und dem Vorsitzenden der Gewerkschaft IGBCE, Michael Vassiliadis. Das Recycling ist heute ein relevanter und exportstarker Wirtschaftszweig in Deutschland. Ökologie und Ökonomie sind kein Gegensatz mehr, sondern bedingen einander in einer modernen, wettbewerbsfähigen Wirtschaft.

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  • Svenja Schulze prägte als Bundesumweltministerin (2018–2021) den Weg zur Green Economy: vom Klimaschutzgesetz über die Stärkung der Kreislaufwirtschaft bis zur Verbindung von Umweltschutz und Industriepolitik. Hier auf dem Panel mit Michael Vassiliadis, Vorsitzender von IGBCE. 

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  • Beim abendlichen Empfang kommen die Gäste aus vier Jahrzehnten Umweltpolitik ins Gespräch: aktuelle und frühere politische Amtsinhaberinnen und Amtsinhaber, darunter Bundeskanzlerin a.D. Dr. Angela Merkel, Aktivistinnen und Aktivisten, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Vertreterinnen und Vertreter der Wirtschaft. 

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  • Gefeiert werden die vielen naturverbundenen Menschen, die sich besonders für Umwelt, Natur und Klima einsetzen. In entspannter Atmosphäre entstehen neue Netzwerke und werden bestehende gepflegt.

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  • Prof. Dr. Michael Succow (Mitte) gründete 1990 das Nationalparkprogramm der DDR und stellte damit 4,5 Prozent der DDR-Fläche unter Schutz – die Grundlage vieler heutiger Großschutzgebiete. Für sein Lebenswerk erhielt er 1997 den Alternativen Nobelpreis. Sein mutiges Handeln in der historischen Wendezeit ermöglichte einen Naturschutz-Schatz für künftige Generationen.

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  • Eine Ausstellung hebt wichtige Meilensteine aus 40 Jahren Umweltpolitik hervor – von der Bekämpfung des sauren Regens über die Schließung des Ozonlochs bis zur Energiewende. Gemeinsam wurde viel erreicht: Der saure Regen ist Geschichte, Gewässer wie Rhein und Elbe sind wieder sauber, erneuerbare Energien dominieren die Stromversorgung. Die Erfolge der Vergangenheit machen Mut für die Herausforderungen der Zukunft.

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