Erhebung und Auswertung von Daten zum Vorkommen, zu Verteilung und zu relativen Abundanzen von Meeressäugern in der Antarktis nach international anerkannten Standards

Naturschutz

Projektlaufzeit
12.2009 - 01.2014

Forschungskennzahl
3708 91 101 / 2

Für "Biologische Begleituntersuchungen in der Antarktis" wird die Durchführung eines Distance Sampling Surveys empfohlen (sofern dies möglich ist). Mit nur geringem Mehraufwand können im Vergleich zu Streifentransekterfassungen, die derzeit der gängige Standard biologischer Begleitforschung sind, robustere Daten erhoben werden, da diese Daten um Aufwand und Sichtungswahrscheinlichkeit korrigiert werden können. Erhebungen, die einem einheitlichen, standardisierten Protokoll folgen, können vergleichbare Daten erzeugen, die gemeinsam ausgewertet werden können. Im Rahmen dieses Projekts wurde ein Konzept erstellt, welches ausführlich die Vor- und Nachteile verschiedener Sichtungsmethoden erläutert und darlegt, für welche Auswertungsschritte die erhobenen Daten einer bestimmten Methode genutzt werden können. Es erklärt die Anforderungen an ein Beobachtungsteam, sowie an das Erhebung und Schiff als Beobachtungsplattform. Entsprechend der Empfehlung zur Durchführung von Distance Sampling Surveys im Rahmen von "Biologischen Begleituntersuchungen", wurden Feldleitfäden zur praktischen Anwendung der Methode sowohl im Rahmen eines Helikopter Surveys, als auch eines Krähennestsurveys entwickelt.

https://www.bundesumweltministerium.de/FB256

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