Wie können PFAS weltweit reguliert werden?

FAQ

Persistente organische Schadstoffe (POP; persistent organic pollutants) können durch Aufnahme in das Stockholmer Übereinkommen global reguliert werden. Das Verfahren hierfür ist Teil des Vertragstextes. Ein POP-Kandidatenstoff wird von den Vertragsparteien nominiert und dann von einem Expertengremium, dem POP Review Committee, bewertet. Wenn der Stoff die POP-Kriterien erfüllt und eine globale Regulierung erforderlich ist, erarbeitet das Komitee ein Risikoprofil und eine Risiko-Management-Bewertung. Beides mündet in einer Empfehlung, ob und wie der Kandidatenstoff durch die Vertragsstaatenkonferenz in das Übereinkommen aufzunehmen ist.  Der Beschluss wird in geltendes europäisches Recht umgesetzt und das neue POP im Einklang mit den Regelungen des internationalen Übereinkommens in einen der Anhänge der EU-POP-Verordnung (1021/2019) aufgenommen.

Sobald die Aufnahme eines Stoffes / einer Stoffgruppe in die europäische EU-POP-Verordnung erfolgt ist, werden entsprechende Verbotseinträge gegebenenfalls aus der REACH-Verordnung gestrichen, damit keine Doppelregelung erfolgt.

Enthalten in Fragen und Antworten zu
Per- und polyfluorierte Chemikalien (PFAS)

Stand:

https://www.bundesumweltministerium.de/FA1363

Wege zum Dialog

Gute Politik für Umweltschutz gelingt, wenn sie gemeinsam gestaltet wird. Schreiben Sie uns oder beteiligen Sie sich an unseren Dialogangeboten.