Was können Verbraucherinnen und Verbraucher in der Pandemie tun, um Wegwerf-Plastik zu vermeiden?
FAQSehr viel! Ob beim Einkaufen im Supermarkt, beim Picknick im Park und in vielen anderen alltäglichen Situationen können sich Verbraucherinnen und Verbraucher bewusst gegen Einweg-Plastik und für umweltfreundliche Mehrweg-Alternativen entscheiden. Klar ist dabei aber auch: Die Bewältigung der Pandemie, notwendige Hygiene-Anforderungen sowie Möglichkeiten für Außer-Haus-Verkauf für die unter der Pandemie leidende Gastronomie haben aktuell Vorrang – doch Plastikvermeidung geht auch in diesen Zeiten.
Denn auch jetzt haben Verbraucherinnen und Verbraucher viele Möglichkeiten, Wegwerf-Plastik und Einweg-Produkte zu vermeiden: etwa in dem sie auf Plastik-Tüten und unnötige Verpackungen beim Einkauf verzichten, wiederverwendbare Beutel, Taschen und Rücksäcke sowie Obst- und Gemüsenetze als Ersatz für dünne Hemdchenbeutel nutzen, Mehrweg-Flaschen kaufen, Wegwerfprodukte wie Wattestäbchen und Trinkhalme weglassen oder Mehrweg-to-go-Angebote da nutzen, wo das mit den Hygiene-Anforderungen der Pandemie vereinbar ist. Das gilt etwa für Mehrwegbecher-Pfandsysteme, bei denen Becher industriell gespült und hygienisch einwandfrei wieder ausgegeben werden können.