Prozessnahe Forschung zu multilateralen Prozessen im Energiebereich

Klimaschutz, Klimapolitik, EU-Emissionshandelssystem und Umweltaspekte der Energiewende

Projektlaufzeit
08.2013 - 08.2016

Forschungskennzahl
UM13 41 164

Unter den EU Mitgliedstaaten besteht eine sehr heterogene Interessenlage mit Blick auf die europäische Klima- und Energiepolitik. Insbesondere ist in den "neuen" Mitgliedstaaten in Mittel- und Osteuropa noch immer eine Zurückhaltung bis Ablehnung gegenüber einer ambitionierten Klimapolitik zu beobachten, während einige "alte" Mitgliedstaaten, beispielsweise Deutschland, Schweden oder Luxemburg, eine ambitionierte Umsetzung des 2030 Klima- und Energierahmens und des Übereinkommens von Paris anstreben. Die mittel- und osteuropäischen Mitgliedstaaten sind jedoch auch nicht als homogener Block zu betrachten, innerhalb dieser Gruppe agieren die Akteure mit unterschiedlichen Ambitionen im Klima- und Energiebereich, was die Komplexität der Interessenlage noch erhöht. Die Gründe der zu beobachtenden klimapolitischen Skepsis auf ebene vieler nationaler Regierungen unter den neuen Mitgliedstaaten sind vielfältig. Hierzu gehört beispielsweise die wirtschaftliche Ausgangslage dieser Mitgliedstaaten und ihre Möglichkeiten in eine moderne, emissionsarme Wirtschaft zu investieren, wobei hier auch deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Mitgliedstaaten bestehen. Das Forschungsvorhaben setzt an dieser Stelle an, es analysiert Hintergründe und Positionen zur EU Klima- und Energiepolitik und zeigt mögliche Ansätze auf die Zusammenarbeit mit den neuen Mitgliedstaaten zu investieren.

https://www.bundesumweltministerium.de/FB311

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