Bundesumweltminister Carsten Schneider hat heute Dr. Heike Henn zur neuen Umweltstaatssekretärin berufen. Sie folgt auf Jochen Flasbarth, der nach fast 13 Jahren als Staatssekretär gestern in den Ruhestand versetzt wurde. Heike Henn war viele Jahre Führungskraft im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, zuletzt leitete sie im Bundesumweltministerium die Abteilung "Internationaler Umwelt- und Klimaschutz". Ihre Nachfolge übernimmt Gerhard Schlaudraff, der aus dem Auswärtigen Amt in das Bundesumweltministerium wechselt.
Bundesumweltminister Carsten Schneider: "Heike Henn ist eine hochkompetente, erfahrene Führungspersönlichkeit. Sie ist eine international bestens vernetzte Expertin für Klima- und Umweltschutz. Ihre vielfältigen Erfahrungen und Kontakte in der Zusammenarbeit mit dem Globalen Süden sind ein großer Gewinn für das Bundesumweltministerium. Uns eint die Überzeugung, dass Ökologie und Ökonomie untrennbar miteinander verbunden sind. Gut gemachter Klima- und Umweltschutz sichert unseren Wohlstand und bringt unsere Wirtschaft und Gesellschaft voran."
Dr. Heike Henn arbeitete ab 2005 im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), ab 2019 als Unterabteilungsleiterin für Klima, Energie und Umwelt. Seit 2025 leitete sie die Abteilung "Internationaler Umwelt- und Klimaschutz" im Bundesumweltministerium, für die künftig Gerhard Schlaudraff verantwortlich sein wird. Schlaudraff war gut drei Jahrzehnte im Auswärtigen Amt tätig, zuletzt als stellvertretender Abteilungsleiter für Partnerschaften, Klima und Energie.
Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth wurde gestern in den Ruhestand versetzt und wird ab dem nächsten Jahr die internationale European Climate Foundation leiten. In den zurückliegenden Jahrzehnten hat er die deutsche, europäische und internationale Umwelt- und Klimapolitik maßgeblich geprägt – als Abteilungsleiter im Bundesumweltministerium, als Präsident des Umweltbundesamtes und seit 2013 als Staatssekretär im Bundesumwelt- und Entwicklungsministerium.
Bundesumweltminister Carsten Schneider: "Für mich persönlich geht mit Jochen Flasbarth ein enger Vertrauter, auf den ich mich immer verlassen konnte. Ich habe nicht nur seinen Rat und seine klare Haltung immer sehr geschätzt. Ich teile auch seine Haltung, immer nach Lösungen zu streben, die möglichst fair und ausgewogen sind und auf Dauer funktionieren. Er wechselt zwar den Job, aber nicht seinen Antrieb – eine gute Zukunft für uns und unsere Kinder."