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Förderrichtlinie
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Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, den Zustand der Ökosysteme in Deutschland deutlich zu verbessern und so ihre Resilienz und ihre Klimaschutzleistung zu stärken, und hat hierzu das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz verabschiedet. Naturnahe Auenflächen können zur Aufnahme und Festlegung von Kohlenstoff aus der Luft beitragen. Sie zählen zu den artenreichsten Ökosystemen Mitteleuropas. Sie wirken darüber hinaus sowohl bei Hoch- als auch bei Niedrigwasser abflussregulierend, halten Wasser in der Landschaft und können somit die Folgen des Klimawandels auf den Landschaftswasserhaushalt abmildern.
Die geförderten Maßnahmen sollen dazu dienen, dass naturnahe Flüsse und Auen verstärkt zum natürlichen Klimaschutz und zur Klimafolgenanpassung beitragen. Dafür sollen Maßnahmen zur Wiederherstellung gewässer- und auetypischer Lebensräume, insbesondere durch die Rückgewinnung und funktionale Wiederanbindung von natürlichen Retentionsräumen, Wiedervernässungen und die Wiederherstellung von Feuchtgebieten an Flüssen und deren Auen sowie den Rück- oder Umbau nicht mehr benötigter Infrastrukturen zur Entwässerung in Verbindung mit Renaturierungsmaßnahmen umgesetzt werden. Hochwasserschutz ist nicht direkt Ziel der Förderrichtlinie, allerdings werden sich viele Maßnahmen positiv auf das Hochwassergeschehen auswirken. Dadurch sollen die schädlichen Folgen des Klimawandels gemindert und die Resilienz der Flusslandschaften verbessert werden.