Was ist das Aktionsprogramm Wasser?
FAQEin Kernstück der Nationalen Wasserstrategie ist das Aktionsprogramm Wasser. Es enthält 78 Einzelmaßnahmen ("Aktionen"), mit deren Umsetzung bis 2030 schrittweise begonnen wird. Dazu zählen beispielsweise die Entwicklung einer Leitlinie für den Umgang mit Wasserknappheit, sowie die Prüfung der Einführung von bundeseinheitlichen Wasserentnahmeentgelten, die Schaffung von Infrastrukturen zur sicheren Wasserversorgung oder die Gestaltung von wassersensiblen Städten, die auch oft Schwammstädte genannt werden. Wie ein Schwamm können diese Städte dann viel Wasser aufnehmen und bei Bedarf auch wieder abgeben. Dafür sorgen unter anderem viel Stadtgrün, Teichanlagen und Regenwasserspeicher. Solche Schwammstädte können Dürren, aber auch Starkniederschläge viel besser verkraften. Auch außerhalb der Städte gilt es die Landschaft wasssersensibel umzugestalten. Die Stärkung des naturnahen Landschaftswasserhaushalts hilft uns Ökosystem als Schwämme zu nutzen, um Wasser möglichst lange in der Fläche zu halten.
Auch die Verflechtung von Wasserschutz mit dem Natürlichen Klimaschutz und der Anpassung an die Folgen der Klimakrise ist Teil der Maßnahmen des Aktionsprogramms. Natürlicher Klimaschutz bedeutet: Das Bundesumweltministerium stärkt und schützt mit einem 3,5-Milliarden-Euro-Programm Ökosysteme wie Wälder, Auen und Moore. So wird Kohlenstoff in der Natur gebunden, die Artenvielfalt gestärkt und mehr Wasser in der Landschaft gespeichert.
Enthalten in Fragen und Antworten zu
Nationale Wasserstrategie
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