Zweite Vernetzungskonferenz des Förderprogramms KoMoNa in Berlin
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Bundesumweltminister Carsten Schneider hat die vierte Förderrunde für Projekte, mit denen der nachhaltige Strukturwandel in den Kohleausstiegsregionen unterstützt wird, am 24. März 2026 in Berlin eröffnet. Auf der zweiten großen Vernetzungskonferenz des Förderprogramms "Kommunale Modellvorhaben zur Umsetzung der ökologischen Nachhaltigkeitsziele in Strukturwandelregionen" – kurz: "KoMoNa"– hielt der Minister eine Rede.
Auf Einladung des Bundesumweltministeriums kamen über 120 engagierte Akteurinnen und Akteure aus dem Lausitzer, Mitteldeutschen und Rheinischen Revier auf der Vernetzungskonferenz zusammen. Dabei stand der Austausch von Ideen, wie ein sozial-ökologisch nachhaltiger Strukturwandel für lebenswerte Regionen erfolgreich gemeinsam gestaltet werden kann, im Fokus.
Das Bundesumweltministerium (BMUKN) stellt für die Durchführung von KoMoNa Mittel in Höhe von insgesamt 200 Millionen Euro bereit. Die Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) betreut das Programm als Projektträgerin im Auftrag des BMUKN.
KoMoNa fördert schwerpunktmäßig investive Maßnahmen wie beispielsweise die naturnahe Gestaltung von Flächen und Gewässern. Auch konzeptionelle Maßnahmen, die Kommunen und Akteure bei der Bewältigung eines nachhaltigen Strukturwandels unterstützen, werden gefördert.
"Strukturwandel gelingt dann am nachhaltigsten, wenn die Menschen vor Ort ihn aktiv mitgestalten. Dabei hilft es, wenn vorhandene Erfahrungen miteinander geteilt werden, auch zwischen den Revieren", so der Bundesminister.
Die zweite Vernetzungskonferenz des Förderprogramms KoMoNa bot Akteurinnen und Akteuren aus Kommunen, Vereinen, Stiftungen, Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen eine gute Gelegenheit, sich über Erfahrungen und Ideen auszutauschen