Bei der 17. Weltnaturkonferenz in Eriwan, Armenien hat sich in den vergangen zwei Wochen die Weltgemeinschaft getroffen, um zentrale Entscheidungen für den globalen Naturschutz zu beschließen.
Bundesumweltminister Carsten Schneider zum Ende der Verhandlungen: "Die Weltnaturkonferenz in Eriwan hat eine ehrliche Bestandsaufnahme geliefert. Es stehen mehr Gebiete unter Schutz und zerstörte Natur erholt sich an vielen Orten wieder. Zugleich gibt es noch sehr viel zu tun. Wir Europäer haben geschlossen und stark für die Natur verhandelt, aber es gab auch Bremser, die weniger Verantwortung übernehmen wollten, auch in finanziellen Fragen. Die Verhandlungen waren teils zäh, aber jede Mühe wert. Deutschland und viele weitere Partner weltweit stehen fest an der Seite der Natur. Denn wir können es uns nicht leisten, mit unseren Lebensgrundlagen achtlos umzugehen. Deutschland bleibt ein verlässlicher Partner und größter Geber beim internationalen Naturschutz. Wir werden unser Engagement für den Ausbau von Schutzgebieten an Land und auf See fortsetzen. Mit dem UN-Hochseeschutzabkommen werden sich in den nächsten Jahren große neue Chancen für mehr Naturschutz in den wertvollsten Gebieten unserer Ozeane ergeben.
Aber auch in Deutschland werden wir planvoll die Wiederherstellung unserer Ökosysteme angehen. Das sind wir der Natur schuldig, aber das brauchen wir auch, um erfolgreich wirtschaften und gesund leben zu können."