Entsiegelung der Schulhoffläche, die mit Waschbetonplatten belegt war. Begrünung der Fläche mit einer Kräuterwiese, 3 Bäumen, Sträuchern.

Deutschland | 2025 - 2027 | Fördermaßnahmen im ANK | Natürlicher Klimaschutz
Grünfläche vor Schulgebäude

Ein circa 500 Quadratmeter großer, versiegelter Schulhof wird entsiegelt und als Wiese mit begrünter Feuerwehrzufahrt gestaltet. Drei Bäume spenden Schatten. Aus alten Platten entstehen Wege; Kletterberg und Ruhebank ergänzen den naturnahen Schulhof.

Projektdaten

Projektdauer

05/2025 - 06/2027

Förderjahr

2026

Land

Deutschland

Ort/Region

Rheinland-Pfalz

Fördersumme

Entsiegelung 74.442,48 € und Einzelbäume 16.417 €

Themenbereich

Natürlicher Klimaschutz

Kooperationspartner

KfW

Kontakt

Kreisverwaltung Alzey-Worms

Fördernehmer

Kreisverwaltung Alzey-Worms

Der Schulhof des Elisabeth-Langgässer-Gymnasiums in Alzey war vollständig mit Waschbetonplatten versiegelt – eine Gesamtfläche von etwa 500 Quadratmetern. Mit dem Projekt waren hier vor Ort große Veränderungen für die etwa 1.200 Schülerinnen und Schüler, 111 Lehrkräfte und den Natürlichen Klimaschutz vor Ort möglich:

Die Versiegelung wurde entfernt und eine Kräuterwiese mit Spiel- und Ruhemöglichkeit angelegt. Mit der Pflanzung von Bäumen entstehen nun zudem schattige Bereiche, die Hitzeeffekte mindern. Das Wasser kann auf der gesamten Fläche wieder natürlich versickern. Gleichzeitig steht die Fläche als begrünte Feuerwehrzufahrt zur Verfügung. Hier werden Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung gezielt und sinnvoll miteinander verknüpft.

Projektziele

Zentrales Ziel des Projekts ist die Schaffung eines naturnahen, klimaresilienten Schulgeländes mit erhöhter Versickerungsfähigkeit des Bodens und natürlicher Abkühlung statt urbaner Hitzeinseln.

Gleichzeitig entsteht ein naturnah gestaltetes Umfeld, das durch vielfältige Strukturen die Aufenthaltsqualität für die Schülerinnen und Schüler erhöht.

Maßnahmen

Im Rahmen des geförderten Projekts konnten folgende Maßnahmen umgesetzt werden:

Durch das Entfernen der Waschbetonplatten und deren Tragschichten konnte ein versickerungsfähiger Boden hergestellt werden. Gleichzeitig wurde auf eine kindgerechte gestalterische Bereicherung des Geländes geachtet: Es entstanden ein Kletterhügel, Klettersteine und eine kleine Sitzgelegenheit.

Ergänzt wird die naturnahe Gestaltung durch die Pflanzung schattenspendender Bäume, Sträucher und einer artenreichen Blumenwiese, die dem Gelände ein vielfältiges, ökologisch wertvolles Gesamtbild verleihen. Auf diese Weise wurde die Schulhoffläche naturnah gestaltet und bietet nun wertvolle Lebensräume für verschiedene Tier- und Pflanzenarten sowie einen angenehmen Erholungsraum für die Schülerinnen und Schüler und Mitarbeitenden.

Ergebnisse und Highlights

Der Hitzesommer 2026 hat es bereits gezeigt: Nach der Umgestaltung zeigen die neu geschaffenen Lebensräume auf dem Schulhof ein deutlich angenehmeres Klima. Die positiven Rückmeldungen der Nutzerinnen und Nutzer unterstreichen die Wirkung des Projekts.

Das Projekt verdeutlicht, welches ökologisches Potenzial selbst kleinere Flächenentsiegelungen durch gezielte naturnahe Gestaltung entfalten können.

Weitere ausgewählte Projektbeispiele

https://www.bundesumweltministerium.de/FP202

Wege zum Dialog

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