Welche Maßnahmen werden ergriffen, damit die (erlaubte) Menge von Chemikalien in Flüssen bei niedrigerem Wasserstand in Flüssen abgesenkt wird?

FAQ

Infolge der Klimakrise werden wir in Zukunft häufiger Zeiten der Trockenheit und Hitzewellen erleben. Beides führt zu Niedrigwasser, was wiederum die Konzentration von chemischen Substanzen in den

Flüssen erhöhen kann. Für Schadstoffe gibt es klare Mindestanforderungen an die Einleitungen, die eingehalten werden müssen. Für Einleitungserlaubnisse in Gewässer sind die Wasserbehörden der Bundesländer zuständig. Diese Einleitungserlaubnisse können von den Wasserbehörden angepasst werden, auch in Zeiten von Niedrigwasser und hohen Temperaturen im Gewässer. Die Umweltministerkonferenz hat sich auf ihrer 99. Sitzung am 25. November 2022 in Goslar zu dem Thema beraten und hat Bund und LAWA (Bund/Länderarbeitsgemeinschaft Wasser) beauftragt, auf der 103. Sitzung der UMK im November 2024 Bericht über den Bedarf der Überprüfung und Anpassung relevanter Einleitungserlaubnisse aufgrund der Auswirkungen der Klimakrise vorzulegen.

Enthalten in Fragen und Antworten zu
Fischsterben in der Oder

Stand:

https://www.bundesumweltministerium.de/FA1931

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