Bundesumweltminister Carsten Schneider und Dr. Hans Henri P. Kluge, WHO-Regionaldirektor für Europa, sowie Ina Czyborra, Berliner Gesundheitssenatorin, haben im Rahmen einer Pressekonferenz ihre Aktivitäten zum Schutz vor der Hitze-Belastung vorgestellt.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) präsentierte am bundesweiten Hitzeaktionstag in Berlin ihren neuen europaweiten Leitfaden für Hitzeaktionspläne zum Schutz der Gesundheit. Jedes Jahr führt extreme Hitze weltweit zu einer Häufung von hitzebedingten Erkrankungen und Gesundheitsbeschwerden bis hin zu vorzeitigen Todesfällen. Gerade Kreislauferkrankungen treten unter dem Einfluss von Hitze häufiger auf oder verschlechtern sich. Vor allem die Urbanisierung und der wachsende Anteil von Bevölkerungsgruppen mit erhöhtem Risiko, wie zum Beispiel älteren Menschen und jenen mit bestehenden Erkrankungen machen anhaltende Hitzeperioden zu einer wachsenden Bedrohung für die öffentliche Gesundheit. Der WHO-Leitfaden gilt weltweit als wissenschaftliche Orientierung für staatliche Akteure, um Hitzeschutzaktivitäten wirksam auszurichten.
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