Baldi-Flo, Freki und Hannes wurden in der Seehundstation Norddeich aufgepäppelt und nun zurück in die Freiheit entlassen. Die drei jungen Seehunde schwimmen jetzt wieder in ihrem natürlichen Zuhause – in der Nordsee. Mit aktuell 35.200 Tieren hat sich die Seehundpopulation in der Nordsee erholt. Das ist ein großer Erfolg des Meeresnaturschutzes.
Damit sich die Tiere in der Nordsee weiter wohlfühlen, treiben wir den Meeresschutz voran. Derzeit erarbeitet das Bundesumweltministerium einen "Aktionsplan Meer". Die Eckpunkte dazu wurden im Juli 2026 vorgestellt. Mit diesem Meeresaktionsplan wird die Grundlage für den stärkeren Schutz und eine nachhaltige Nutzung unserer Meere geschaffen. Streng geschützte Meeresgebiete sind dabei ein wichtiger Baustein.
Bundesumweltminister Carsten Schneider besuchte gemeinsam mit dem niedersächsischen Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz, Christian Meyer, die Seehundaufzuchtstation in Norddeich. Die Auswilderung der Jungrobben fand auf der Nordseeinsel Juist statt.
Für das Bundesumweltministerium haben sowohl der Artenschutz als auch der Schutz der Meere und Küsten wie dem Wattenmeer eine hohe Bedeutung. So leistet das Nationale Artenhilfsprogramm (nAHP) einen konkreten Beitrag zur naturverträglichen Ausgestaltung der Energiewende und zum Erhalt der biologischen Vielfalt in Deutschland. Mit dem Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) schützt das BMUKN auch Ökosysteme wie Meere und Küsten, die Lebensraum und Kinderstube vieler Arten, wie der Seehunde, sind.