Was unternimmt die Bundesregierung in Deutschland für die bessere Reparierbarkeit von Produkten?
FAQDie Bundesregierung setzt sich konsequent für eine längere Nutzung von Produkten ein, um Abfall zu vermeiden und den Geldbeutel der Verbraucherinnen und Verbraucher zu entlasten:
- Einführung des Reparierbarkeits-Index: Um die Transparenz beim Kauf zu erhöhen, unterstützt die Bundesregierung die Einführung von Reparierbarkeits-Indexen. Diese geben auf einen Blick Auskunft darüber, wie leicht Einzelteile entnommen werden können und wie langlebig ein Produkt ist. Die Bundesregierung hat sich erfolgreich für eine EU-weite Lösung eingesetzt, um einheitliche Standards zu schaffen.
- Stärkung unabhängiger Werkstätten und Initiativen: Ein zentrales Anliegen ist der freie Zugang zu Ersatzteilen und Reparaturinformationen. Hersteller dürfen die Reparatur nicht mehr auf herstellereigene Werkstätten beschränken. Unabhängige Reparateure sowie ehrenamtliche Repair-Cafés haben nun einen verbesserten Anspruch auf den Bezug von Original-Einzelzeilen zu angemessenen Preisen.
- Fokus auf Alltagselektronik: Besonders für Smartphones oder Tablets gelten mittlerweile ambitionierte Mindestanforderungen an die Hardware-Haltbarkeit und die Software-Unterstützung, für die sich Deutschland auf EU-Ebene stark gemacht hat.
Enthalten in Fragen und Antworten zu
Recht auf Reparatur
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