Was tut die Bundesregierung gegen Plastikmüll in den Meeren?

FAQ

Weil Plastikverschmutzung zum globalen Problem geworden ist, muss auch die Lösung global sein. Die Zeit drängt, denn die Plastikproduktion könnte sich nach Schätzungen bis zur Mitte des Jahrhunderts verdoppeln oder sogar verdreifachen. Damit steigen Gesundheitsrisiken, Emissionen und Ressourcenverbrauch weiter an.

Als BMUKN setzen wir uns daher für ein verbindliches globales Plastikabkommen ein. Wenn wir weltweit weniger Plastik produzieren, nutzen und wegwerfen, hilft das bei der Bewältigung der großen Umweltaufgaben. Es senkt CO2-Emissionen und wirkt damit gegen die Klimakrise. Es schützt Tiere, Pflanzen und Lebensräume und es bewahrt die Ozeane Und es hilft uns, mit kostbaren Ressourcen sorgsamer umzugehen.

Neben dem Einsatz für ein globales Plastikabkommen fördert das BMUKN gezielt Projekte in Ländern des globalen Südens, um an den wesentlichen Entstehungsquellen den Eintrag von Müll in die Weltmeere zu verringern. Unterstützt werden so etwa innovative Lösungen, die direkt am Anfang der Wertschöpfungskette ansetzen, damit Plastikmüll erst gar nicht entsteht.

 Um das Problem sogenannter Geisternetze im Meer zu bekämpfen, ist Deutschland 2023 der "Global Ghost Gear Initiative" (GGGI) beigetreten. In der Initiative arbeiten viele internationale Partner aus Regierungen, Wissenschaft und dem Fischereisektor gemeinsam daran, Geisternetze aus dem Meer zu entfernen, das Abhandenkommen weiteren Fischereigeräts zu verhindern – und somit die Vermüllung der Meere zu bekämpfen.

Enthalten in Fragen und Antworten zu
Meeresumweltschutz in der Nord- und Ostsee

Stand:

https://www.bundesumweltministerium.de/FA2514

Wege zum Dialog

Gute Politik für Umweltschutz gelingt, wenn sie gemeinsam gestaltet wird. Schreiben Sie uns oder beteiligen Sie sich an unseren Dialogangeboten.