Der Reaktorunfall in Tschernobyl vor 40 Jahren war eine historische Zäsur – mit Folgen, die bis heute andauern. Noch immer ist der havarierte Reaktor nicht beseitigt, zuletzt hatte sich die Situation durch kriegsbedingte Schäden weiter verschärft.
Die Veranstaltung zum Jahrestag zeichnete ein umfassendes Bild der Katastrophe und anschließender Entwicklungen. Nach der Eröffnung durch die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter wurden eingehend der Unfallablauf, die Ursachen sowie die Folgen am Standort beleuchtet. Die jüngsten Entwicklungen wurden insbesondere vor dem Hintergrund des völkerrechtswidrigen russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine dargestellt.
Anschließender Schwerpunkt waren die Lehren, die der deutsche Notfallschutz aus Tschernobyl gezogen hat. Dabei sorgten konkrete Beispiele für Anschaulichkeit. Zum Abschluss diskutierte ein hochkarätiges Panel um Staatssekretär Jochen Flasbarth, ob Atomenergie tatsächlich Klimaretter sein kann oder doch eher ein "totes Pferd" ist, wie Bundeskanzler a.D. Olaf Scholz die Atomkraft in Deutschland nannte.
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