Enge deutsch-dänische Zusammenarbeit zur Verbesserung des Gewässer- und Meeresschutzes

02.02.2026
Deutschland und Dänemark beraten über eine vertiefte Zusammenarbeit zum Schutz der Flensburger Förde – mit Blick auf Natur- und Gewässerschutz sowie gemeinsame Maßnahmen für die Ostsee.

Carsten Träger bei Konferenz zum Schutz der Flensburger Förde in Sønderborg

Carsten Träger, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesumweltminister, nimmt heute an der deutsch-dänischen Konferenz zur Zusammenarbeit an der Flensburger Förde teil. Gemeinsam mit dem dänischen Minister für Grünen Wandel, Jeppe Bruus, und dem Umweltminister von Schleswig-Holstein, Tobias Goldschmidt, sowie zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern aus Regionen und Kommunen berät er, wie die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zum Schutz der Förde weiter verbessert werden kann. Hintergrund ist das im November 2024 beschlossene dänische Grøn Trepart-Abkommen, das umfassende Maßnahmen zum Natur- und Gewässerschutz vorsieht, darunter eine deutliche Reduzierung der Stickstoffeinträge in die Ostsee. Dänemark strebt bei der Umsetzung eine enge Kooperation mit Deutschland an. Dazu sollen unter anderem die Verbindungen und der Austausch zwischen Entscheidungsträgern, die für Flensburger Förde zuständig sind, verstärkt werden.

Parlamentarischer Staatssekretär Carsten Träger: "Unsere Gewässer stehen unter zunehmendem Druck – durch vielfältige Nutzungen, Nährstoffeinträge, bauliche Eingriffe und die Folgen des Klimawandels. Als Lebensräume und Grundlage für Trinkwasser, Biodiversität und Erholung müssen sie besser geschützt werden. Diese Herausforderungen können wir nur gemeinsam bewältigen – auch über Grenzen hinweg."

Deutschland teilt zahlreiche Gewässer mit seinen Nachbarstaaten, darunter mit Dänemark die Flensburger Förde, ein Küstengewässer der Ostsee. Die Zusammenarbeit reicht historisch weit zurück und umfasst heute unter anderem die abgestimmte Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie sowie die gemeinsame Arbeit in der Helsinki-Kommission (HELCOM) zum Schutz der Ostsee.

Die praktische Zusammenarbeit mit Dänemark liegt maßgeblich bei Schleswig-Holstein. Die Konferenz soll neue Impulse für den fachlichen Austausch setzen. Das Bundesumweltministerium beteiligt sich bei Bedarf an einem verstärkten Austausch und unterstützt diesen.

02.02.2026 | Pressemitteilung Nr. 008/26 | Meeresschutz
https://www.bundesumweltministerium.de/PM11630
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