Sektoraler internationaler Klimaschutz
Klimaanstrengungen in allen Bereichen notwendig
Das Bundesumweltministerium engagiert sich international für wirksamen Klimaschutz auch im Verkehrs-, Gebäude- und Energiesektor und unterstützt den weltweiten Übergang zu klimafreundlichen Technologien.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Minderung von Treibhausgasen aus der internationalen Schifffahrt und Luftfahrt, die zusammen für einen wachsenden Anteil der globalen Emissionen verantwortlich sind. Beide Sektoren stehen vor der Herausforderung, wachsende Verkehrsleistung mit ambitionierten Minderungszielen zu verbinden. Dazu bringt das Bundesumweltministerium deutsche Positionen ein in internationalen Fachgremien und im Rahmen der Klimaverhandlungen unter dem Dach der UNFCCC.
In der Seeschifffahrt begleitet das Ministerium zudem die Einführung globaler Regeln und Maßnahmen der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO) und setzt sich für die Umsetzung ihrer Klimastrategie ein. In der Luftfahrt engagiert sich das Bundesumweltministerium im Rahmen der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) für ambitionierte globale Klimastandards. Dazu gehören die Umsetzung des Carbon Offsetting and Reduction Scheme for International Aviation (CORSIA) sowie der Einsatz für den globalen Hochlauf nachhaltiger Flugkraftstoffe (Sustainable Aviation Fuels, SAF) als zentralen Hebel zur Emissionsminderung.
Im Gebäudebereich unterstützt das Ministerium internationale Initiativen wie zum Beispiel die "Global Alliance for Buildings and Construction" zur Verbreitung von Klimaschutzmaßnahmen und das Programm "Partnership for Energy Efficiency in Buildings" zur Förderung energieeffizienter Gebäude. Im Bereich der Kühlung, einem stark wachsenden Emissionstreiber, engagiert sich das Bundesumweltministerium für die globale Verbreitung effizienter und klimafreundlicher Lösungen, unter anderem im Rahmen des Global Cooling Pledges.