Carsten Schneider: Klimaschutz kennt keine Grenzen – internationale Verantwortung im Fokus der COP30

21.11.2025
COP30 zeigt Fortschritte, aber die Klimaziele reichen noch nicht. Deutschland unterstützt mit einer Milliarde Euro den Schutz brasilianischer Regenwälder – Klimaschutz ist global und eine Frage der Gerechtigkeit.

Im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk betont Carsten Schneider, dass die COP30 bereits wichtige Fortschritte erzielt hat: Brasilien schützt große Regenwaldflächen, indigene Stimmen gewinnen an Sichtbarkeit, und die internationale Zusammenarbeit zeigt Wirkung. Gleichzeitig warnt er, dass die aktuellen Klimaziele großer Emittenten nicht ausreichen, um den 1,5-Grad-Pfad einzuhalten.

Mit einer Milliarde Euro für den Schutz tropischer Regenwälder zeigt Deutschland, wie effektive internationale Zusammenarbeit im Klimaschutz aussieht. Umweltpolitik endet nicht an nationalen Grenzen – die Erde ist ein gemeinsames Gut, und wir müssen uns global abstimmen. Besonders diejenigen, die wirtschaftlich am schwächsten sind, leiden am stärksten unter den Folgen des Klimawandels, sowohl Länder als auch Einzelpersonen. Klimapolitik ist daher immer auch eine Frage sozialer Gerechtigkeit – national wie international.

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30. Weltklimakonferenz (COP30)

10. bis 21. November 2025 in Belém

21.11.2025 | Medienbeitrag Klimaschutz

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