Umweltprobleme überschreiten Staatsgrenzen und können nur in internationaler Zusammenarbeit bewältigt werden. Internationale Umweltpolitik umfasst viele Themen: Klimaschutz, Nachhaltige Energiepolitik, Erhalt der biologischen Vielfalt, Schutz von Wäldern, Meeren und Böden und vor gefährlichen Stoffen oder Kampf gegen Wüstenbildung. Es sind übergreifende Strategien nötig, damit der Umweltschutz etwa bei der Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern berücksichtigt wird.
Die Verhandlungen bei der Weltklimakonferenz (COP30) in Belém sind mit einigen Beschlüssen zu Ende gegangen, blieben bei der Senkung der Treibhausgasemissionen aber hinter den Erwartungen zurück.
Deutschland und Indien wollen eine klimaresistentere und nachhaltigere Entwicklung im Feuchtgebietsschutz fördern. Die beiden Länder haben zudem vereinbart, sich hinsichtlich der Klimaanpassung enger fachlich auszutauschen.
Im Zentrum der Reise steht das 4. Deutsch-Indische Umweltforum mit dem Titel "Together For More Resilience", das Bundesumweltminister Carsten Schneider mit seinem indischen Amtskollegen in Neu-Delhi eröffnet.
Staatssekretärin Bettina Hagedorn leitet die deutsche Delegation beim 55. Pacific Islands Forum in Palau (30. August–4. September 2026) – im Fokus: Klimaschutz, Meeresschutz und Energiewende im Pazifik.
Für den Schutz und Erhalt der europäischen Urwälder und die dauerhafte Sicherung von Schutzgebieten in der Ukraine stellt Deutschland zehn Millionen Euro zur Einrichtung eines Naturschutzfonds zur Verfügung.
Carsten Schneider besucht die Ukraine für Gespräche zu klimafreundlichem Wiederaufbau, Energiesicherheit, EU-Beitritt und Atomkraftwerken, begleitet von deutschen Green-Tech-Unternehmen.
Carsten Schneider berät in Dublin mit den EU-Amtskolleginnen und -kollegen über Dekarbonisierung, Wettbewerbsfähigkeit, die Vorbereitung von COP 31 und COP 17 sowie die Kreislaufwirtschaft in Europa.
Deutschland und Algerien haben eine gemeinsame Absichtserklärung zur Minderung von Methanemissionen im Öl- und Gassektor unterzeichnet. Zudem werden beide Länder enger zu den Themen Klima- und Umweltschutz zusammenarbeiten.
Deutschland präsentiert beim UN-Nachhaltigkeitsforum in New York sein Engagement für die Agenda 2030 mit Schwerpunkt auf klimaresilienten Städten und nachhaltigem Wassermanagement.
BMUKN und INTERPOL bauen Zusammenarbeit gegen Umweltkriminalität aus und stellen 1,5 Millionen Euro für das Projekt "GAIA" bereit, das bereits über 500 Ermittlungen einleitete.
Im Jahr 1976 hat Deutschland die internationale Feuchtgebietskonvention (Ramsar-Konvention) ratifiziert und sich neben weiteren 171 Staaten dazu verpflichtet, Feuchtgebiete zu schützen, wiederherzustellen und nachhaltig zu nutzen.
Im Fokus der Konferenz steht die zentrale Bedeutung des Umwelt- und Klimaschutzes zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Zudem soll ein starkes Signal gegen die Ausbeutung der Tiefsee gesetzt werden.
Mit dem globalen Cali-Fonds, der im Rahmen der UN-Biodiversitätskonferenz in Cali eingerichtet wurde, soll weltweit der Schutz und die nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt auch aus privaten Mitteln mitfinanziert werden.
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