Bundesumweltminister Carsten Schneider war vom 1. bis 3. Juli auf Presse-Sommerreise in Mecklenburg-Vorpommern. Die erste Station seiner Reise war das Zwischenlager Nord (ZLN) in Lubmin. Das Zwischenlager Nord ist ein Lager für alle Arten radioaktiver Abfälle – sowohl für Kernbrennstoffe als auch schwach- und mittelradioaktive Abfälle.
Aufgabe der EWN Entsorgungswerk für Nuklearanlagen GmbH ist die Stilllegung und Entsorgung der Kernkraftwerke Greifswald (insgesamt fünf Reaktorblöcke) und Rheinsberg (ein Reaktorblock), Betrieb des Zwischenlagers Nord (ZLN) sowie weiterer Projekte im In- und Ausland.
Die Insel schafft Raum für Begegnung, wissenschaftlichen Dialog und neue Impulse zum Erhalt der biologischen Vielfalt. Damit bleibt Vilm ein bedeutendes Symbol für die Verantwortung des Menschen gegenüber Natur und Umwelt.
Das Bundeskompetenzzentrum Munitionsbergung aus dem Meer in Rostock wird Bund und Länder bei der Erkundung, Bergung und Entsorgung von Altmunition in Nord- und Ostsee unterstützen.
Am zukünftigen Standort, dem Ocean Technology Campus in Rostock (OTC), hat ein Aufbaustab die Arbeit aufgenommen. Das BK Meer wird an der Schnittstelle von Wissenschaft, Wirtschaft und Technologieentwicklung sowie Bundes und Länderverwaltung wirken, um damit den Prozess der Munitionsbergung aus dem Meer fachlich und koordinierend zu unterstützen.
In Rostock Laage treibt die Firma H2APEX den Wasserstoffhochlauf in Mecklenburg-Vorpommern voran und stärkt zugleich regionale Wertschöpfung und Innovation.
Wasserstoff ist ein unverzichtbarer Baustein für die Klimaneutralität, insbesondere in der Industrie, im Verkehr und bei der Flexibilisierung des Energiesystems. Der Hochlauf eröffnet Chancen für regionale Wertschöpfung, industrielle Wettbewerbsfähigkeit und die Sicherung zukunftsfähiger Arbeitsplätze.
Die letzte Station der Sommerreise führte den Bundesumweltminister nach Salzwedel. Mit einer Radtour entlang des Grünen Bands erkundeten die Teilnehmenden den enzigartigen Biotopverbund entlang der innerdeutschen Grenze.
Das anhaltende gemeinsame Engagement für das Grüne Band ermöglicht es, wertvolle Lebensräume zu erhalten und diesen wichtigen Teil der Natürlichen Infrastruktur, auch im Rahmen von Bundesprojekten, weiterzuentwickeln und bestehende Lücken zu schließen.
Gute Politik für Umweltschutz gelingt, wenn sie gemeinsam gestaltet wird. Schreiben Sie uns oder beteiligen Sie sich an unseren Dialogangeboten oder folgen Sie uns in den Sozialen Medien.