Die Arbeitsgruppe Erneuerbare Energie-Statistik am Umweltbundesamt hat die aktuellen Zahlen für den Juli 2026 veröffentlicht. Dabei zeigt sich, die erneuerbare Stromerzeugung lag im Juli mit 29 Terawattstunden (TWh) auf Rekordniveau – noch in keinem anderen Monat konnte so viel erneuerbarer Strom erzeugt werden.
Dazu erklärt Bundesumweltminister Carsten Schneider:
"Die Erneuerbaren liefern: Im Juli wurde so viel erneuerbarer Strom produziert, wie noch nie in einem Monat zuvor. Diesen Weg müssen wir konsequent weitergehen. Denn erneuerbarer Strom ist heute zugleich eine Frage von Klimaschutz, wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit und Sicherheit. Je mehr Strom wir selbst aus Wind und Sonne erzeugen, desto weniger abhängig sind wir von Öl und Gas aus dem Ausland. Und desto mehr sauberen Strom haben wir für Industrie, E-Autos und Wärmepumpen.
Dabei sind wir bei der Photovoltaik mit Blick auf unser 2030 Ziel schon auf einem guten Weg; die Ausbauzahlen bei der Windenergie zeigen jedoch, dass hier noch deutlich mehr Anstrengungen unternommen werden müssen – sowohl an Land wie auch auf See. Mit dem Klimaschutzprogramm hat die Bundesregierung mit zusätzlichen Ausschreibungen von 12 Gigawatt für Windenergieanlagen an Land ein deutliches Zeichen gesetzt. Jetzt gilt es bei Offshore-Wind die nächsten Ausschreibungen so aufzustellen, dass auch hier wieder mehr Investitionsdynamik stattfindet. Mit der EEG-Reform sichern wir den Ausbau weiter ab und verzahnen ihn besser mit dem Netzausbau und den Erfordernissen des Marktes. Unser Ziel ist klar: nicht weniger Erneuerbare, sondern mehr erneuerbarer Strom – verlässlich, bezahlbar und dort, wo wir ihn brauchen."