Jugenddelegierte für nachhaltige Entwicklung übergeben Erwartungsschreiben im Vorfeld der VN-Konferenz zur Umsetzung der 2030 Agenda

19.05.2026
Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter empfing am 19. Mai 2026 die Jugenddelegierten Florian Brod und Matilda Ramge im Bundesumweltministerium.

Am 19.05.2026 empfing die Parlamentarische Staatssekretärin Frau Rita Schwarzelühr-Sutter die Jugenddelegierten für nachhaltige Entwicklung, Florian Brod (Amtszeit 2025/2026) und Matilda Ramge (Amtszeit 2026/2027) im Bundesumweltministerium. Im Vorfeld des Hochrangigen Politischen Forums der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung (High-level Political Forum, HLPF, 7.-15. Juli 2026 in New York) ging es um die inhaltlichen Schwerpunkte der diesjährigen Beratungen und die Beiträge der deutschen Delegation. Im Fokus des HLPF 2026 stehen wieder fünf der 17 Globalen Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs): SDG 6 "Sauberes Wasser und sanitäre Grundversorgung", SDG 7 "Bezahlbare und saubere Energie", SDG 9 "Industrie, Innovation und Infrastruktur", SDG 11 "Nachhaltige Städte und Gemeinden", sowie SDG 17 "Partnerschaften zur Erreichung der Ziele". Die Jugenddelegierten übergaben der Staatssekretärin ein "Erwartungsschreiben", in dem sie ihre Wünsche und Positionen in Bezug auf das HLPF 2026 und die Beteiligung junger Menschen in der Nachhaltigkeitspolitik formulieren.

Der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) ist Projektträger für das Jugenddelegiertenprogramm Nachhaltige Entwicklung. Das Bundesumweltministerium fördert die Teilnahme von Jugenddelegierten für Nachhaltige Entwicklung seit fast 25 Jahren. Das erfolgreiche Programm zur Beteiligung junger Menschen entstand im Vorfeld des World Summit for Sustainable Development in Johannesburg 2002 ("Rio plus 10"). Seither nehmen Jugenddelegierte an den jährlichen VN-Konferenzen (inzwischen HLPF) als Mitglieder der deutschen Delegation teil und geben jungen Menschen aus Deutschland dort eine Stimme.

Das ehrenamtliche Mandat der Jugenddelegierten dauert zwei Jahre. Die Amtszeiten überschneiden sich jeweils um ein Jahr, um Kontinuität und Wissenstransfer innerhalb des "Tandems" zu gewährleisten.

19.05.2026 | Meldung Internationales
https://www.bundesumweltministerium.de/ME11772

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