Internationale Klimaanpassung

Überschwemmungen im Duvall Valley im Bundesstaat Washington

Der Klimawandel bedroht Menschen, unsere natürlichen Lebensgrundlagen und Wirtschaft weltweit. Daher setzt sich das Bundesumweltministerium auch auf internationaler Ebene für eine naturbasierte Anpassung an die Folgen des Klimawandels ein und begleitet aktiv eine Reihe von multilateralen Prozessen, wie die Implementierungsallianz für Nationale Anpassungspläne (NIA), und nimmt Steuerungsfunktionen wahr im Globalen Anpassungsfonds (AF) und dem Fonds für ökosystembasierte Anpassung (Global EbA-Fund).

Zudem ist das Bundesumweltministerium in einer Reihe von bilateralen und regionalen Kooperationen mit ausgewählten Partnerländern und Institutionen aktiv. Ein wichtiger Schwerpunkt liegt hier auf der Unterstützung von Regierungen bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer nationalen Anpassungspläne (NAPs).

Ein besonderes Augenmerk gilt dabei den am stärksten vom Klimawandel betroffenen und besonders vulnerablen Staaten, insbesondere kleinen Inselentwicklungsstaaten (SIDS) und am wenigsten entwickelten Ländern (LDCs). Deutschland bekennt sich zu seiner internationalen Verantwortung und setzt sich für mehr Klimagerechtigkeit ein. Dazu gehört, Partnerländer bei der Anpassung an die Folgen des Klimawandels zu unterstützen, Schäden und Verluste infolge der Klimakrise international stärker in den Blick zu nehmen und einen fairen Anteil Deutschlands zur internationalen Klimafinanzierung zu leisten.

Deutschland verfolgt damit das Ziel, Klimaresilienz weltweit zu stärken und Städte und Regionen als zentrale Akteure für Klimaschutz und Anpassung zu unterstützen.

Städte und Regionen weltweit als Umsetzungspartner stärken

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung von Städten und Regionen weltweit, die bei der Umsetzung von Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen vor Ort eine zentrale Rolle einnehmen. Das Bundesumweltministerium stärkt international die subnationale Ebene, insbesondere durch bessere vertikale Zusammenarbeit zwischen nationalen, regionalen und lokalen Ebenen, lokale Klimaaktionsplanung sowie den Zugang von Städten zu Finanzierung. Dies erfolgt unter anderem über multilaterale Initiativen wie die "Coalition for High Ambition Multilevel Partnerships" (CHAMP) und den City Climate Finance Gap Fund, einen multilateralen Treuhandfonds unter Einbindung von Weltbank und Europäischer Investitionsbank.

Stand: 10.07.2026

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