Bürgerforum zur CO₂-Entnahme

Bürgerforum zur CO₂-Entnahme aus der Atmosphäre startet am 14. / 15. November 2026

Ab Mitte November 2026 veranstaltet das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) einen bundesweiten Bürgerdialog zur Rolle der CO2-Entnahme in Deutschland. Für die Durchführung sind die Deutsche Energie-Agentur (dena) sowie IKU_DIE DIALOGGESTALTER und drei.Fakt beauftragt. Der Dialog bietet Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit, frühzeitig zur technischen CO2-Entnahme, einem neuen Feld der deutschen Klimapolitik, zu beraten.

50 Bürgerinnen und Bürger werden per Zufallsauswahl zu diesem Bürgerforum eingeladen. Der Kreis der Teilnehmenden soll dabei die Vielfalt der Bevölkerung abbilden: beispielsweise bei Alter, Bildung, Berufsgruppe und regionaler Herkunft. 

In drei Arbeitssitzungen diskutieren die Teilnehmenden in Kleingruppen und im Austausch mit Fachleuten ihre grundsätzlichen Perspektiven und arbeiten Empfehlungen aus. Im Fokus des Beteiligungsformats stehen unter anderem Fragen, wie der Hochlauf von Entnahmetechnologien bürgernah organisiert werden kann und welchen Bedarf Bürgerinnen und Bürger im Hinblick auf Information und Kommunikation seitens der Politik sehen.

Zum Hintergrund: Deutschland hat das Ziel bis 2045 klimaneutral zu werden. Doch auch dann werden unvermeidbare Treibhausgasemissionen verbleiben, etwas aus Industrie oder Landwirtschaft. Diese sollen künftig auch durch die gezielte, technische Entnahme von CO2 aus der Atmosphäre ausgeglichen werden. Langfristig ist die CO2-Entnahme zudem mitentscheidend, um den CO2-Gehalt der Atmosphäre zu senken und die Erderwärmung auf möglichst 1,5 Grad zu begrenzen. Dafür entwickelt die Bundesregierung derzeit die Langfriststrategie für die CO2- Entnahme aus der Atmosphäre (LEA).

Mehr Informationen zum Themenfeld "CO2-Entnahme" finden Sie auf der  Informationsseite des BMUKN zur CO2-Entnahme.

Stand: 24.09.2026

Wege zum Dialog

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