Deutschland stärkt Umwelt-Partnerschaft mit Albanien und Montenegro

27.04.2026
Skadarsee in Albanien und Montenegro
Carsten Schneider beginnt seinen dreitägigen Besuch in Albanien und Montenegro. Im Fokus der Gespräche stehen die bilaterale Zusammenarbeit im Umwelt- und Klimaschutz sowie die EU-Beitrittsvoraussetzungen im Bereich Umwelt.

Bundesumweltminister Carsten Schneider reist zu Antrittsbesuchen auf den Westbalkan

Bundesumweltminister Schneider beginnt heute seinen dreitägigen Besuch in Albanien und Montenegro. Im Fokus der Gespräche steht die bilaterale Zusammenarbeit im Umwelt- und Klimaschutz sowie die erreichten Fortschritte mit Blick auf die EU-Beitrittsvoraussetzungen im Bereich Umwelt. Dazu trifft der Bundesumweltminister seine Amtskollegen Sofjan Jaupaj (Albanien) und Damjan Ćulafić (Montenegro) sowie Premierminister Milojko Spajić (Montenegro) und weitere hochrangige Entscheidungsträgerinnen und -träger aus Politik und Zivilgesellschaft. Außerdem wird Schneider die Naturschutzgebiete Vjosa (Albanien) und Skadarsee (Montenegro/Albanien) besuchen, um sich über Maßnahmen zum Erhalt der einzigartigen Natur in der Region zu informieren.

Bundesumweltminister Carsten Schneider: "Die Zukunft der Westbalkanstaaten liegt in der EU. Insbesondere Montenegro und Albanien sind dabei auf einem sehr guten Weg, auch beim Umwelt- und Klimaschutz haben sie schon viel erreicht. Beide Länder haben beeindruckende Landschaften, die es zu schützen gilt, auch um die damit verbundenen wirtschaftlichen Potentiale zu nutzen. Der EU-Beitritt bietet Albanien und Montenegro Chancen für mehr Investitionen in Klima- und Umweltschutz und damit in den Erhalt unserer Lebensgrundlagen."

Der Beitritt zur EU bietet für Albanien und Montenegro wichtige Chancen zum Schutz ihrer einzigartigen Natur. Die Bundesregierung unterstützt die Entwicklung dieser Länder bei der weiteren Annäherung an die EU mit unterschiedlichen internationalen Förderprogrammen im Bereich Klimaschutz, Biodiversitätsschutz sowie regionalen Programmen.

Albanien ist 2022 in EU-Beitrittsverhandlungen eingetreten. Das Land beherbergt einige der letzten unberührten Naturparadiese des europäischen Kontinents. Die Vjosa wurde 2023 zum ersten Wildfluss-Nationalpark Europas erklärt. Montenegro hat sich in seiner Verfassung als weltweit erstes Land als "ökologischen Staat" definiert. Das Land strebt einen EU-Beitritt bis 2028 an. Der Skadarsee im Grenzgebiet zwischen Montenegro und Albanien ist der größte See der Balkanhalbinsel und gilt als entscheidend für die reiche Biodiversität beider Länder.

27.04.2026 | Pressemitteilung Nr. 045/26 | Europa
https://www.bundesumweltministerium.de/PM11729
  • Fotogalerie Videogalerie

    Mediathek

    Das Ministerium in Bildern

  • Fotogalerie Videogalerie Interviews

    Online-Tagebuch

    Aus der täglichen Arbeit des Ministeriums

  • Newsletter

    Newsletter

    Meldungen per E-Mail empfangen

Wege zum Dialog

Gute Politik für Umweltschutz gelingt, wenn sie gemeinsam gestaltet wird. Schreiben Sie uns oder beteiligen Sie sich an unseren Dialogangeboten.