Wildereibekämpfung
- Bekämpfung von Wilderei und illegalem Handel mit Wildtierprodukten
- Beispiele für Aktivitäten aus der "Partnerschaft gegen Wildtierkriminalität in Afrika und Asien"
- Stärkung der Wildereiabwehr
- Stärkung des Rechtsvollzugs zur Eindämmung des illegalen Wildtierhandels
- Nachfragereduktion von illegalen Wildtierprodukten
Bekämpfung von Wilderei und illegalem Handel mit Wildtierprodukten
Die Wilderei und der illegale Handel mit Wildtierprodukten, wie zum Beispiel Elfenbein, Nashornhorn und Schuppentieren, sind ein globales Problem. Vor allem Afrika und Asien erleben seit Jahren eine zunehmende Intensivierung und Professionalisierung der Wildtierkriminalität. Es ist ein lukratives Geschäft, bei dem kriminelle Syndikate ähnlich wie internationale Waffen- oder Drogenhändler über Grenzen hinweg agieren und das im Umfang dem Handel mit Drogen oder Waffen nahekommt. Der illegale Handel mit Wildtieren zählt laut INTERPOL weiterhin zu den profitabelsten transnationalen Kriminalitätsformen und wird auf bis zu 20 Milliarden US-Dollar jährlich geschätzt. In dieser Summe sind jedoch noch nicht die Kosten für weitere ökosystemare oder wirtschaftliche Schäden berücksichtigt, denn die Wilderei und der illegale Artenhandel bedrohen nicht nur die Existenz unzähliger gefährdeter Arten und ihrer Ökosysteme, sondern auch die Wirtschaftsgrundlage und die Sicherheit der betroffenen Bevölkerung und Staaten.
Deutschland engagiert sich seit dem Jahr 2015 auf Ebene der Vereinten Nationen für ein gemeinsames multilaterales Vorgehen gegen die Wilderei und illegalen Artenhandel. Die UN-Generalversammlung hat 2015 die erste Resolution gegen den illegalen Wildtierhandel beschlossen. Sie wurde zuletzt 2025 aktualisiert.
Deutschland hat zudem die seit 2014 stattfindenden internationalen Konferenzen zur Bekämpfung der Wilderei und des illegalen Artenhandels aktiv mitgestaltet und unterstützt ihre Ergebnisse (London 2014, Kasane/Botswana 2015, Hanoi/Vietnam 2016, London 2018, Lima/Peru (Regionalkonferenz) 2019). Wildtierkriminalität muss mit konkreten Maßnahmen entlang der gesamten illegalen Handelskette in den Ursprungs-, Transit- und Konsumländern bekämpft werden. Dabei werden vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) Akzente in Bereichen gesetzt, in denen eine besonders hohe Wirkung zu erwarten ist und die als Schwerpunkte unter dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Flora and Fauna, CITES) und bei internationalen Konferenzen definiert wurden: Hierzu zählen vor allem die Nachfragereduktion nach Nashornhorn und Elfenbein in asiatischen Zielländern (vor allem Vietnam und China), die Verbesserung des artenschutzrechtlichen Vollzugs und verstärkte Zusammenarbeit von asiatischen und afrikanischen Staaten, sowie die Unterstützung der Entwicklung und Umsetzung konkreter Strategien wie der Nationalen Elfenbein-Aktionspläne.
Mit rund vier Millionen Euro pro Jahr werden vom BMUKN Projekte in Afrika und Asien gefördert, um der Wilderei und dem illegalen Wildtierhandel entgegenzutreten. Die Mittel wurden erstmals im Jahr 2015 bewilligt, um den Schutz afrikanischer Elefanten und Nashörner zu verbessern. Insgesamt gibt es afrikaweit schätzungsweise weniger als 500.000 Elefanten und 22.500 Nashörner. Nach dem Höhepunkt der Wildereikrise im Jahr 2015 sind die Wildereizahlen in den Folgejahren deutlich gesunken und haben zu Beginn der Corona-Pandemie einen weiteren Rückgang erlebt. Seit einigen Jahren steigen die Wildereizahlen und die Beschlagnahmungen illegaler Wildtierprodukte jedoch wieder kontinuierlich an. Insbesondere in Südafrika und Mosambik sowie in mehreren Nachbarländern wächst die Nashornwilderei seit Ende 2024 massiv an. Allein in Südafrika und Namibia wurden 2025 rund 400 Nashörner gewildert. Auch in Malawi, Sambia und Tansania traten neuerdings wieder Fälle von Nashornwilderei auf. Neben der politischen Instabilität in manchen Herkunftsregionen und dem stetig wachsenden Bevölkerungsdruck ist dies unter anderem auch auf ein Wiedererwachen organisierter krimineller Strukturen in der Region und die noch immer hohe Nachfrage aus Asien zurückzuführen.

Die Anfang 2020 beginnende weltweite Corona-Pandemie hat außerdem gezeigt, dass der Handel mit Wildtieren und Wildtierprodukten auch das Risiko erhöht, dass Krankheitserreger von Tieren auf Menschen überspringen und sich im Extremfall bis hin zu Pandemien ausbreiten. Insbesondere illegale und unregulierte Wildtiermärkte, auf denen Wildtiere geschlachtet und zum Verzehr angeboten werden, können Ursachen für die Verbreitung von solchen "Zoonosen" sein. Gemeinsam mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat das BMUKN 2021 die "Internationale Allianz gegen Gesundheitsrisiken im Wildtierhandel" ins Leben gerufen. In der Allianz haben sich Regierungen, internationale und multilaterale Organisationen, wissenschaftliche Institutionen, Nichtregierungsorganisationen und Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft sowie lokaler und indigener Gemeinschaften zusammengeschlossen. Ihr Sekretariat wurde 2025 offiziell an die Weltorganisation für Tiergesundheit (WOAH) übergeben.
Als größtes Vorhaben unterstützt das BMUKN, die von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) durchgeführte "Partnerschaft gegen Wildtierkriminalität in Afrika und Asien". Die Partnerschaft (2025 bis 2029) wird vom BMUKN aktuell mit einem Gesamtvolumen von 9,7 Millionen Euro finanziert. Ziel dieses Vorhabens ist es, die Wildtierkriminalität entlang der gesamten illegalen Handelskette, sowohl in den afrikanischen Herkunfts- und Transitländern als auch in den überwiegend asiatischen Konsumländern, zu bekämpfen. Dazu werden Maßnahmen umgesetzt, die den Schutz der Tiere verbessern, den Strafvollzug stärken und die Nachfrage reduzieren.
Neben weiteren Einzelprojekten zur Wildereibekämpfung ist das BMUKN mit Beiträgen von über 1,5 Millionen Euro seit 2011 auch einer der größten internationalen Geber für den Fonds zum Schutz des Afrikanischen Elefanten (African Elephant Fund, AEF). Über diesen durch das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) verwalteten Fonds werden Projekte zur Erhaltung der afrikanischen Elefanten sowie zur Lösung von Konflikten zwischen Menschen und Elefanten in ihren Verbreitungsländern unterstützt.
Beispiele für Aktivitäten aus der "Partnerschaft gegen Wildtierkriminalität in Afrika und Asien"
Die nachfolgenden Abschnitte beleuchten einzelne Aktivitäten aus der "Partnerschaft gegen Wildtierkriminalität in Afrika und Asien", die vom BMUKN finanziert wird. Sie stellen beispielhaft dar, wie der illegale Artenhandel mit konkreten Maßnahmen entlang der gesamten Handelskette in den Ursprungs-, Transit- und Konsumländern bekämpft wird.
Stärkung der Wildereiabwehr
Wirksamer Naturschutz gelingt nur, wenn die lokale Bevölkerung in der Umgebung von Schutzgebieten eine wirtschaftlich tragfähige Perspektive hat und konkret profitiert. Die Partnerschaft kombiniert daher Maßnahmen zur direkten Wildereiabwehr mit gemeindebasierten Entwicklungs- und Bildungsaktivitäten sowie zur Vermeidung von Mensch-Wildtier-Konflikten.
Im südlichen und östlichen Afrika – unter anderem im Nordluangwa-Ökosystem, das Sambias einzige Spitzmaulnashörner und die größte Elefantenpopulation des Landes beherbergt – werden Schutzgebietsbehörden dabei unterstützt, weitläufige Areale effektiv zu sichern. Spezialisierte Rhino and Elephant Protection Units schützen besonders bedrohte Arten. Spürhundeeinheiten werden in und um Schutzgebiete sowie an strategischen Knotenpunkten wie Grenzen, (Flug)Häfen und Straßensperren eingesetzt. Die Hunde spüren illegale Wildtierprodukte zuverlässig auf, erhöhen das Entdeckungsrisiko für Schmuggelnetzwerke und verschlechtern so deren Kosten-Nutzen-Verhältnis. In Sambia konnten so große Mengen an Elfenbein, Nashornhorn und anderen Produkten beschlagnahmt und zahlreiche Schmuggler festgenommen werden. Die Hunde sind nicht nur effiziente Schnüffler, sie zeigen auch eine abschreckende Wirkung: an kontrollierten Flughäfen ist der Schmuggel deutlich zurückgegangen. Auf dem südlichen Tanganjikasee zwischen Sambia und Tansania erhöht eine spezialisierte Bootseinheit die Wirksamkeit grenzüberschreitender Kontrollen auf dem Wasser.
Zur Förderung einer friedlichen Koexistenz werden Kleinbäuerinnen und Kleinbauern, etwa in Tansania und Sambia, in wirksamen Abwehrmechanismen geschult, darunter Chili-Zäune zum Schutz der Felder vor Ernteschäden durch Elefanten. Elefanten haben einen sehr empfindlichen Geruchssinn und meiden mit Chili behandelte Zäune. Dies mindert Konflikte und trägt zur Ernährungssicherung bei. Ergänzend fördern Umweltbildung für Erwachsene, Jugendliche und Kinder sowie alternative, ökologisch verträgliche Einkommensquellen – zum Beispiel Imkerei, diversifizierte Landwirtschaft und Mikrofinanzsysteme – die langfristige Stabilität der Lebensgrundlagen und stärken den gemeindebasierten Schutzschild rund um die Schutzgebiete.
Stärkung des Rechtsvollzugs zur Eindämmung des illegalen Wildtierhandels
Eine weitere entscheidende Komponente im Kampf gegen Wilderei und illegalen Wildtierhandel ist die Stärkung des Rechtsvollzugs. Der transnationale illegale Wildtierhandel wird von kriminellen Syndikaten kontrolliert, bei deren Bekämpfung nationale Behörden häufig buchstäblich an ihre Grenzen stoßen. Neben der Stärkung nationaler Strukturen kommt deshalb insbesondere der Zusammenarbeit zwischen Behörden und Staaten eine wichtige Rolle zu.
Ermittlungs- und Vollzugsbehörden werden praxisnah geschult und im Einsatz begleitet. Monitoringdaten und Auswertungen dienen dabei als wichtige Arbeits- und Entscheidungsgrundlage. Kommt es zu einem erfolgreichen Zugriff und einer Anklage, müssen Gerichtsprozesse gegen hochrangige Drahtzieher systematisch begleitet und Korruptionsversuche abgewehrt werden. Hierzu gehören Schulungen und Mentoring für Staatsanwälte und Richter, die Vorbereitung von Zeugenaussagen, sowie die Beobachtung und Berichterstattung über den Prozess. Nach erfolgreicher Verurteilung muss dieser Druck noch langfristig aufrechterhalten bleiben, um die tatsächliche Vollstreckung zu sichern. So ist es beispielsweise in Malawi gelungen, ein Syndikat von internationaler Bedeutung auszuheben. Insgesamt 14 Personen erhielten 2021 langjährige Haftstrafen. Gegen den chinesischen Anführer läuft ein weiteres Gerichtsverfahren wegen Korruption und Geldwäsche.
Parallel unterstützen Rechtsreformen, Anti-Korruptionsstrategien und Medienarbeit die konsequente Verfolgung von Straftaten und die Akzeptanz in der Öffentlichkeit. Darüber hinaus werden Partnerländer bei der Umsetzung des Washingtoner Artenschutzübereinkommen (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Flora and Fauna, CITES) und von Vorgaben zur Bekämpfung von Geldwäsche aus dem illegalen Wildtierhandelunterstützt. Im Rahmen des kontinentübergreifenden Ansatzes zur Eindämmung des illegalen Wildtierhandels wird seit dem Verbot des offiziellen Elfenbeinhandels in China 2017 auch die Unterstützung asiatischer Rechtsvollzugsbehörden ausgeweitet, um die zunehmende Verlagerung des Handels auf Schwarzmärkte zu verhindern. So werden physische Märkte und Online-Plattformen in Südostasien systematisch beobachtet, um neue Handelsmuster, Schmuggelrouten und Formen des illegalen Angebots frühzeitig zu erkennen. Die so gewonnenen Informationen helfen den zuständigen Behörden, gezielter gegen Händler und deren organisierte Netzwerke vorzugehen.
Zugleich wird die Zusammenarbeit zwischen Polizei, Zoll, Justiz und weiteren zuständigen Behörden gestärkt. Dazu gehören Schulungen, fachliche Beratung und die Förderung des Informationsaustauschs, damit Verdachtsfälle schneller erkannt, Beweise besser gesichert und Verfahren wirksamer geführt werden können. Ergänzend werden Partnerländer dabei unterstützt, Finanzströme aus dem illegalen Wildtierhandel stärker in den Blick zu nehmen. Finanzielle Ermittlungen helfen dabei, Gewinne, Hintermänner und Strukturen krimineller Netzwerke sichtbar zu machen und deren Geschäftsmodelle gezielter und nachhaltig zu stören. Dabei können auch Verbindungen zu anderen Formen grenzüberschreitender Kriminalität sichtbar werden, denn häufig werden dieselben Netzwerke, Routen oder Geldflüsse für verschiedene illegale Geschäfte genutzt werden.
Damit trägt die Unterstützung Deutschlands nicht nur zum Schutz bedrohter Arten bei. Sie stärkt zugleich rechtsstaatliche Strukturen, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und die Fähigkeit der Behörden, gegen organisierte Kriminalität insgesamt entschlossener vorzugehen.
Nachfragereduktion von illegalen Wildtierprodukten
Treibende Kraft des illegalen Wildtierhandels ist die hohe Nachfrage nach Elfenbein-, Nashorn- und Schuppentierprodukten, die maßgeblich aus Südostasien stammt. Es ist deswegen wesentlich, neben dem Angebot an illegalen Wildtierprodukten, auch die Nachfrage langfristig zu reduzieren. Dazu bedarf es sowohl einer verbesserten Regulierung des illegalen Handels als auch einer nachhaltigen Veränderung von Konsumverhalten. Das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) betont in seiner Resolution zur Nachfragereduzierung die Bedeutung gezielter Maßnahmen zur Verringerung des Konsums. Deutschland unterstützt die Partnerländer bei der Umsetzung der Resolution, etwa durch praxisnahe Beratung, Schulungen und die Entwicklung von Leitlinien.

Die Gründe für den Konsum können sehr unterschiedlich sein, daher ist es wichtig, Märkte und Konsummuster zu analysieren, um sie besser zu verstehen. Elfenbein wird beispielsweiße als Statussymbol, Luxusobjekt oder Souvenir gekauft, während Nashornhorn oder Schuppentierprodukte in einigen Kontexten im Bereich der traditionellen Medizin nachgefragt werden. Insbesondere Touristinnen und Touristen kaufen solche Produkte in einigen Zielländern häufig auf unregulierten Märkten oder in eigens auf Reisegruppen ausgerichteten Verkaufsorten. Teilweise werden sie dabei gezielt mit Falschinformationen über die angebliche Legalität oder Unbedenklichkeit der Produkte zum Kauf bewegt.
Um dem entgegenzuwirken, unterstützt Deutschland Aufklärungs- und Sensibilisierungsmaßnahmen – etwa über digitale Kampagnen, Hinweise an Flughäfen und Grenzübergängen sowie Informationen im Tourismusbereich. In China, Vietnam und Laos werden so potenzielle Käuferinnen und Käufer direkt über die negativen Folgen ihres Konsums und rechtliche Risiken aufgeklärt, oder mit zielgerichteten Botschaften zur Verhaltensänderung angeregt. Bisherige Maßnahmen zeigen, dass solche Initiativen erfolgreich zur Reduzierung der Nachfrage beitragen. Gleichzeitig weisen aktuelle Erhebungen darauf hin, dass die Nachfrage- und Risikolage weiterhin dynamisch bleibt, insbesondere mit der Erholung des internationalen Reiseverkehrs.
Darüber hinaus werden Unternehmen und Berufsgruppen eingebunden, die an zentralen Schnittstellen des Handels stehen – etwa im Tourismus, in der Logistik oder im digitalen Raum. Dort geht es darum, Risiken frühzeitig zu erkennen, keine illegalen Produkte zu bewerben oder zu transportieren und verantwortungsvolle Standards im täglichen Handeln zu verankern. Angesichts der zunehmenden Verlagerung des Handels auf Online-Plattformen und Post- beziehungsweise Paketwege ist Aufklärung und Zusammenarbeit hier besonders wichtig. Ergänzend werden politische und institutionelle Ansätze unterstützt, um bestehende Anreize für den Konsum zu verringern, Leitlinien umzusetzen und die Zusammenarbeit mit Behörden und Wirtschaftsakteuren auszubauen.
Auch in Afrika richten sich Informations- und Sensibilisierungskampagnen an nationale Konsumenten, Touristen, sowie politische Entscheidungsträger. In Malawi und Sambia werden beispielsweise Botschaften zu Wildtierkriminalität und den Zusammenhängen mit Fragen der nationalen Sicherheit, wirtschaftlichen Stabilität und Rechtsstaatlichkeit über Außenwerbung, Ausstellungen und Radiokampagnen an strategischen Orten, wie Metropolen oder Flughäfen, verbreitet. Die "Lebend Mehr Wert"-Kampagne an Flughäfen in Sambia führte zu einer spürbaren Steigerung der öffentlichen Aufmerksamkeit: Die Anerkennung von Elefanten als bedrohte Art stieg von 40 Prozent auf 49 Prozent, zugleich verbesserte sich die Wiedererkennung und das Bewusstsein für Schuppentieren.
Insgesamt zeigt sich: Der illegale Wildtierhandel lässt sich nur dann wirksam eindämmen, wenn sowohl kriminelle Handelsstrukturen bekämpft als auch die Nachfrage nach Wildtierprodukten nachhaltig gesenkt wird. Deutschland unterstützt daher einen umfassenden Ansatz, der Rechtsvollzug, Prävention und strukturelle Veränderungen miteinander verbindet.