Bundesumweltminister Carsten Schneider zum Inkrafttreten des UN-Hochseeschutzabkommens

16.01.2026
Carsten Schneider am Rednerpult
Am Samstag, den 17. Januar 2026, wird das UN-Hochseeschutzabkommen offiziell in Kraft treten. Das Abkommen schafft erstmals weltweite gemeinsame Regeln für die Einrichtung von Meeresschutzgebieten auf hoher See.

Am 17. Januar 2026 wird das UN-Hochseeschutzabkommen offiziell in Kraft treten.

Bundesumweltminister Carsten Schneider: "Das UN-Hochseeschutzabkommen ist ab heute offiziell in Kraft – das ist ein großer Tag zum weltweiten Schutz der Ozeane und damit auch für uns.

Die Ozeane sind überlebenswichtig für uns Menschen. Sie erzeugen Sauerstoff, versorgen uns mit Nahrung und sind das größte Ökosystem des Planeten. Zugleich sind die Ozeane stark belastet durch Plastikmüll, Überfischung, Chemikalien und Klimawandel. Umso wichtiger sind Gebiete, in denen die Meeresnatur sich wieder erholen kann. Die Erfahrung zeigt, dass die Natur wieder zurückkehrt, wenn Meeresflächen zu Schutzgebieten werden. Das UN-Hochseeschutzabkommen schafft erstmals weltweite gemeinsame Regeln für die Einrichtung von Meeresschutzgebieten auf hoher See. Es ist der größte internationale umweltpolitische Erfolg der letzten Jahre. In Deutschland läuft derzeit der Prozess der Ratifizierung, der zügig abgeschlossen werden soll. Wir werden zu jenen Vertragsstaaten gehören, die an der ersten Ozean-COP teilnehmen werden. Wir arbeiten bereits jetzt mit Partnern aus Afrika, Südamerika und Asien daran, bald erste Schutzgebiete in den Ozeanen ausweisen zu können."

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UN-Ozeankonferenz 2025 (UNOC)

16.01.2026 | Meldung Meeresschutz
https://www.bundesumweltministerium.de/ME11613

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