Wertschätzen statt Wegwerfen

Header - Titelbild der Broschüre

Motiv zeigt eine Mann der achtlos einen Berg von Müll hinter sich wirft.

Wertschätzen statt Wegwerfen

Wenn wir etwas nicht mehr brauchen, werfen wir es weg. Die Folge: Über sieben Milliarden Tonnen Abfall fallen laut Umweltprogramm der Vereinten Nationen weltweit jedes Jahr an, davon über zwei Milliarden Tonnen Siedlungsabfall.

Für uns – egal ob Staat, Unternehmen, Bürgerinnen oder Bürger – heißt das: Wir müssen neue Wege gehen. Viele eingefahrene Strukturen und liebgewonnene Verhaltensweisen müssen auf den Prüfstand gestellt werden. Wie können Unternehmen nachhaltiger produzieren? Benötigen wir Einweg-Artikel wie Coffee-to-Go-Becher oder Plastikteller?

Jede und jeder Einzelne kann durch sein Verhalten mitwirken. Dabei gibt es natürlich unzählige Möglichkeiten, Abfall zu vermeiden. Abfallvermeidung ist ein gesamtgesellschaftlicher Prozess, nicht nur ein einzelnes Programm oder ein Bündel staatlicher Maßnahmen. Und vieles lässt sich nicht durch rechtliche Vorgaben erzwingen – denn wer wollte entscheiden, was "richtige" und "falsche" Bedürfnisse sind. Entscheiden Sie!

Wie Sie im Haushalt, bei der Arbeit, im Unternehmen oder in anderen Lebensbereichen Abfall vermeiden können, erfahren Sie in der aktuellen Publikation und auf dieser Themenseite.

Aktuelles

Gruppe von Menschen im Kreis sprechen miteinander und hören sich zu
Meldung Klimaschutz | 27.07.26

Orientierung und Umsetzungshilfe für betrieblichen Klimaschutz

Das Unternehmensnetzwerk Klimaschutz startet seine digitale Plattform neu und bietet Unternehmen ab sofort mehr Austausch, Orientierung und konkrete Umsetzungshilfen für Klimaschutz, Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft.

Moderne Gebäude und Büros am Fluss Liffey in Dublin
Pressemitteilung Internationales | 23.07.26

Schneider beim informellen EU-Umweltrat in Dublin

Carsten Schneider berät in Dublin mit den EU-Amtskolleginnen und -kollegen über Dekarbonisierung, Wettbewerbsfähigkeit, die Vorbereitung von COP 31 und COP 17 sowie die Kreislaufwirtschaft in Europa.

Verkaufsschild in einem Regal eines Modebekleidungsgeschäfts
Pressemitteilung Nachhaltigkeit | 18.07.26

Große Händler dürfen unverkaufte Waren nicht mehr vernichten

Künftig dürfen große Unternehmen unverkaufte Kleidung, Schuhe und bestimmte Modeaccessoires nicht mehr entsorgen oder vernichten. Dafür hat sich das BMUKN im Rahmen der Verhandlung der EU-Ökodesign-Verordnung eingesetzt.

Rede Wasser und Binnengewässer | 08.07.26

Rede von Bundesumweltminister Carsten Schneider beim Sommerfest des VKU

Bundesumweltminister Carsten Schneider hat beim Sommerfest des Verbands kommunaler Unternehmen eine Rede zu den Themen "Energie und Wasser" gehalten und sich bei dem Verband für die jahrelange Kooperation bedankt.

Blick auf den Hafen
Pressemitteilung Nachhaltigkeit | 29.06.26

Hamburger Nachhaltigkeitskonferenz

Im Fokus der Konferenz steht die zentrale Bedeutung des Umwelt- und Klimaschutzes zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Zudem soll ein starkes Signal gegen die Ausbeutung der Tiefsee gesetzt werden.

Ein Haufen mit Textilien und einem T-Shirt mit der Aufschrift "I have nothing to wear"
Pressemitteilung Nachhaltigkeit | 25.06.26

EU-Umweltrat: Deutschland fordert strengere Regeln gegen Ultra Fast Fashion

Deutschland, Frankreich und die Niederlande setzen sich für ein koordiniertes europäisches Vorgehen gegen Ultra Fast Fashion ein. EU-Regelungen werden nun wirksamer gegen besonders kurzlebige, minderwertige Textilien ausgerichtet.

Königswinter am Rhein mit Bonn im Hintergrund
Pressemitteilung Klimaschutz | 18.06.26

COP31-Präsidentschaften senden wichtige Signale für neue Klimaziele

Mit Abschluss der UN-Klimazwischenverhandlungen (SB64) in Bonn treten die Vorbereitungen für die Weltklimakonferenz COP31 in die entscheidende Phase.

Carsten Schneider
Rede Ressourcen | 10.06.26

Carsten Schneider zum 35. Treffen des UN International Resource Panels

Deutschland setzt auf Kreislaufwirtschaft zur Reduzierung auf 6-8 Tonnen pro Kopf jährlich und ist nun offizielles Mitglied der Global Alliance on Circular Economy and Resource Efficiency (GACERE).

Mülldeponie
Meldung Kreislaufwirtschaft | 09.06.26

Entwurf eines Gesetzes zur Ablösung des Abfallverbringungsgesetzes

Ziel des Gesetzes ist es, die grenzüberschreitende Verbringung von Abfällen konsequent, effizient und rechtssicher an die europäischen Vorgaben anzupassen.

Galerie Kreislaufwirtschaft | 03.06.26

Carsten Schneider präsentiert Aktionsprogramm zur NKWS

Das Bundeskabinett beschließt am 3. Juni ein Aktionsprogramm zur Kreislaufwirtschaft mit zwölf Maßnahmen bis 2027. Kernelemente: eine Plattform für Wirtschaftsakteure und das Förderprogramm "Zukunft Kreislaufwirtschaft".

Bundesumweltminister Carsten Schneider und Reiner Sojka bei der Vorstellung des Aktionsprogramms zur Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie
Pressemitteilung Kreislaufwirtschaft | 03.06.26

Mehr Kreislaufwirtschaft stärkt Industrie und Umweltschutz in Deutschland

Das Bundeskabinett hat ein Aktionsprogramm beschlossen, mit dem die Entwicklung der Kreislaufwirtschaft in Deutschland beschleunigt werden soll. Bis 2029 sind für die Umsetzung der NKWS insgesamt 260 Millionen Euro eingeplant.

Silke Schmidt-Stegemann (BMUKN), Gewinner Jannis Müller mit Urkunde und Prof. Holger Rohn (BilRess)
Meldung Ressourcen | 31.05.26

61. Jahre Jugend forscht

Mit dem Sonderpreis "Ressourceneffizienz und Zirkularität" bei Jugend forscht würdigt das Bundesumweltministerium das Engagement junger Forscherinnen und Forscher. Preisstifter ist Bundesminister Carsten Schneider.

Stoffströme – konkrete Maßnahmen für weniger Abfall

Ob Privatpersonen, Kommunen, Unternehmen oder der Handel – alle können etwas tun, um die Abfallmenge in fast allen Lebensbereichen zu reduzieren: Vom Bauen und Wohnen über Kleidung und Lebensmittel bis hin zum Waschen und Putzen. So kann die Abfallmenge durch bewussteres Einkaufs- und Konsumverhalten sowie einer nachhaltigen Produktion gesenkt werden. 

6 öffentlichkeitsstarke Themen

Infografiken

Konzepte zur Abfallvermeidung

Für eine erfolgreiche Abfallvermeidung gibt es kein Patentrezept. Dementsprechend sind nicht nur Maßnahmen gefragt, die auf einzelne Produkte oder Bereiche abzielen, sondern auch übergreifende Konzepte, die möglichst umfassend angewendet werden können. 

Konzepte

Beispiele aus den Bundesländern zur Abfallvermeidung

Beispiele aus den Bundesländern zur Abfallvermeidung

Forschung zur Abfallvermeidung

Forschung zur Abfallvermeidung

Projekte und Initiativen

Biotonne mit Müll
Eine größere Ansammlung an Abfallprodukten

Wege zum Dialog

Gute Politik für Umweltschutz gelingt, wenn sie gemeinsam gestaltet wird. Schreiben Sie uns oder beteiligen Sie sich an unseren Dialogangeboten oder folgen Sie uns in den Sozialen Medien.