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Weltbiodiversitätsrat (IPBES)

Eine grüne Weltkugel wird in zwei Händen gehalten

Der Weltbiodiversitätsrat IPBES (Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services) ist ein zwischenstaatliches Gremium. Er hat die Aufgabe, die Politik zum Thema biologische Vielfalt und Ökosystemleistungen wissenschaftlich zu beraten. IPBES wurde 2012 gegründet. Der Sitz des Sekretariats befindet sich in Bonn. Mit Deutschland sind aktuell 147 Staaten Mitglied vertreten.

Der Weltbiodiversitätsrat sammelt weltweit wissenschaftliche Daten, analysiert diese und zeigt politische Handlungsmöglichkeiten zum Schutz der biologischen Vielfalt auf. Der Rat selbst führt keine eigenen Forschungsarbeiten durch. Seine Kernaufgabe ist die Erstellung von Berichten über den aktuellen Zustand und Wissensstand zur biologischen Vielfalt und der Leistungen, die Ökosysteme für die Menschen erbringen. Dafür nominieren die Mitgliedsstaaten des Weltbiodiversitätsrats Expertinnen und Experten zur Erstellung der Berichte.

Überblick über die IPBES-Berichte, die seit 2016 erstellt worden sind

Mauerbiene an einer Blüte. Weitere Informationen siehe Bildunterschrift

Mauerbiene

GutachtentypThemaJahr
Thematische BerichteStrategien und Maßnahmen über die zugrundeliegenden Ursachen des Biodiversitätsverlusts und die Einflussfaktoren transformativen Wandels sowie über Optionen zur Verwirklichung der Vision 2050 für Biodiversität ("Transformative Change Assessment")2024
Thematische BerichteZusammenhänge zwischen Biodiversität, Wasser, Nahrung und Gesundheit im Kontext des Klimawandels ("Nexus Assessment")2024
Thematische BerichteInvasive gebietsfremde Arten und ihre Kontrolle ("Invasive Alien Species")2023
Thematische BerichteNachhaltige Nutzung wildlebender Arten ("Sustainable Use")2022
Thematische BerichteVielfältige Werte der Natur ("Values")2022
Globale BerichteBiodiversität und Ökosystemleistungen2019
Regionale und sub-regionale Berichte

 
Afrika2018
 Nord-, Süd- und Mittelamerika2018
 Asien-Pazifik2018
 Europa und Zentralasien2018
Thematische BerichteBestäuber, Bestäubung und Nahrungsmittelproduktion2016
 Landdegradierung und Wiederherstellung2018
Methodische BerichtePolitikunterstützungsinstrumente sowie Methoden der Szenarienanalyse und Modellierung von Biodiversität und Ökosystemleistungen auf Grundlage eines Assessments und eines Leitfadens2017

Kernaussagen des globalen Berichtes:

  • Die biologische Vielfalt und die Leistungen von Ökosystemen wie Nahrung, sauberes Wasser und Medizin sind für das Überleben der Menschheit essenziell.
  • Dennoch verschlechtert sich ihr Zustand dramatisch: Das Artensterben ist heute mindestens dutzende bis hunderte Male größer als im Durchschnitt der letzten zehn Millionen Jahre.
  • 75 Prozent der Landoberfläche und 66 Prozent der Meeresfläche sind stark verändert. Über 85 Prozent der Feuchtgebiete sind verloren gegangen.
  • Die negative Entwicklung ist auf zahlreiche direkte Treiber wie beispielsweise Landnutzungsänderungen, Umweltverschmutzung und Klimawandel zurückzuführen
  • Indirekte Treiber, also soziale und politische Rahmenbedingungen, bieten wichtige Ansatzpunkte für Maßnahmen auf allen gesellschaftlichen Ebenen.
  • Die Plenarsitzung verabschiedete darüber hinaus das nächste Arbeitsprogramm der Plattform bis 2030.

Thematische Berichte

Der erste thematische Bericht mit dem Schwerpunkt auf Bestäuber, Bestäubung und Nahrungsmittelproduktion wurde 2016 fertiggestellt.

Kernergebnisse sind:

  • Die Produktion vieler qualitativ hochwertiger pflanzlicher Lebensmittel, vor allem Obst und Gemüse, hängt von der Blütenbestäubung ab.
  • In vielen Gebieten der Erde werden seit einigen Jahren dramatische Verluste der Blütenbestäuber beobachtet.
  • Der dramatische Verlust von Bienenvölkern in Europa und Nordamerika und in anderen Weltregionen tritt nicht in gleicher Weise auf.
  • Die intensive landwirtschaftliche Produktion und besonders die Anwendung von Pestiziden stellt eine der Hauptursachen für die Gefährdung der Blütenbestäuber und somit die Bestäubung dar.
  • Ein weiterer thematischer Bericht mit folgenden Kernergebnissen wurde 2018 zu Landdegradierung1 und Wiederherstellung erarbeitet: Die stetige Ausbreitung und nicht nachhaltige Bewirtschaftung von Acker- und Weideland ist der weltweit größte direkte Verursacher der Landdegradierung und verursacht einen erheblichen Verlust an biologischer Vielfalt und Ökosystemleistungen.
  • Die Landdegradierung hat in vielen Teilen der Welt ein "kritisches" Niveau erreicht. Feuchtgebiete wie zum Beispiel Moore sind dabei besonders stark betroffen.
  • Durch eine steigende Nachfrage nach Nahrungsmitteln und Biokraftstoffen wird die Landdegradierung in Zukunft wahrscheinlich weiter voranschreiten.
  • Durch Vermeidung, Verringerung und Umkehrung von Landdegradierung könnten bis 2030 mehr als ein Drittel der Treibhausgasemissionen eingespart werden.

1 Landdegradierung: Verlustbeziehungsweise Rückgang der biologischen Vielfalt in terrestrischen Ökosystemen (also zum Beispiel im tropischer Regenwald, in Wüsten oder Tundren) und damit verbundenen aquatischen Ökosystemen (zum Beispiel Seen und Flüsse)

Aufbau des Weltbiodiversitätsrats (IPBES)

Der Weltbiodiversitätsrat (IPBES) besteht aus mehreren Gremien, die verschiedene Aufgaben und Funktionen wahrnehmen. Gemeinsam beraten sie die Politik wissenschaftlich zum Thema biologische Vielfalt und den Leistungen, die Ökosysteme für den Menschen bereitstellen (zum Beispiel sauberes Wasser, saubere Luft oder auch gesunde Nahrungsmittel und die Bereitstellung von Holz und anderen Rohstoffen).

Hyazinth-Ara

Plenum und Plenarsitzung

Das Plenum des Weltbiodiversitätsrats ist das höchste Gremium. Es tagt in der Regel alle ein bis zwei Jahre. Das Plenum ist die Vollversammlung der Mitgliedsstaaten und trifft grundlegende und wegweisende Beschlüsse. An den Sitzungen nehmen Vertreterinnen und Vertreter der Ministerien der Mitgliedsstaaten und akkreditierte Teilnehmerorganisationen teil. Auf dem Plenum werden unter anderem Beschlüsse über Leitungsfunktionen, Expertengruppen und Task Forces, prozedurale Aspekte, Arbeitsplan sowie Budgets gefasst. Das Plenum entscheidet auch über Umfang und Struktur der IPBES-Berichte (Assessments). Das Plenum wird von zwei nachgeordneten Gremien unterstützt: dem administrativen Büro sowie dem multidisziplinären Expertengremium/ MEP (Multidisciplinary Expert Panel).

IPBES-Büro

Das Büro des Weltbiodiversitätsrats ist ein Gremium, das sich aus jeweils zwei Vertreterinnen und Vertretern aller fünf UN-Regionen zusammensetzt. In der Zeit zwischen den Plenarsitzungen trifft das Büro Entscheidungen im Rahmen der Plenarbeschlüsse des Weltbiodiversitätsrats. Das Büro bereitet die Plenarsitzungen durch die Erstellung von Dokumententwürfen vor und leitet das Plenum.

Multidisziplinäres Expertengremium (MEP)

Die Aufgabe des multidisziplinären Expertengremiums ist die koordinierende wissenschaftliche Unterstützung des Weltbiodiversitätsrats. Dazu gehört unter anderem die wissenschaftliche Beratung zum aktuellen Arbeitsprogramm. Die Mitglieder des MEP werden für zwei Jahre vom Plenum gewählt und sind zu gleichen Teilen aus Vertretern der fünf UN-Regionen zusammengesetzt.

Expertengruppen und Task Forces

Für die erfolgreiche Umsetzung des Arbeitsprogramms werden zeitlich befristete Expertengruppen und Task Forces eingerichtet. Diese erarbeiten unter anderem die thematischen, regionalen sowie globalen Berichte des Weltbiodiversitätsrats.

Sekretariat

Das Sekretariat hat seinen Sitz in Bonn und eine operative Funktion inne. Eine wichtige Aufgabe des Sekretariates liegt in der Organisation und Koordination der Durchführung des Arbeitsprogramms des Weltbiodiversitätsrats. Darüber hinaus erhält es weitere Aufträge vom Plenum und bereitet dessen Sitzungen vor.

Nationale Kontaktstellen

Alle Mitgliedsstaaten des Weltbiodiversitätsrats sind dazu aufgefordert nationale Kontaktstellen (National Focal Point) einzurichten. Die nationale Kontaktstelle nominiert die nationalen Expertinnen und Experten für die IPBES-Arbeitselemente und koordiniert den nationalen Begutachtungsprozess der IPBES-Berichte, an welchem verschiedene Ministerien und Behörden beteiligt sind. In Deutschland ist die nationale Kontaktstelle im Bundesumweltministerium angesiedelt.

Ergebnisse der Plenarsitzungen des Weltbiodiversitätsrats (IPBES)

Das Plenum des Weltbiodiversitätsrats ist das höchste Gremium. Es tagt in der Regel einmal im Jahr und trifft grundlegende und wegweisende Beschlüsse. An den Sitzungen nehmen Vertreterinnen und Vertreter der Ministerien der Mitgliedsstaaten und akkreditierte Teilnehmerorganisationen teil.

Fischschwarm im Korallenriff. Weitere Informationen siehe Bildunterschrift

Übersicht der jährlichen Sitzungen

IPBES Workshops

IPBES hat seit Bestehen zwei Workshops ausgerichtet: einen Workshop zu Biodiversität und Pandemien und gemeinsam mit IPCC einen Workshop zu Biodiversität und Klimawandel. Beide Workshop-Berichte wurden der achten IPBES-Plenarsitzung 2021 zur Information vorgelegt.

IPBES Workshop zu Biodiversität und Pandemien 2020

Vor dem Hintergrund des neuartigen Coronavirus haben das Büro und das Multidisziplinäre Expertengremium des Weltbiodiversitätsrats IPBES im Frühjahr 2020 beschlossen, im Juli 2020 einen Plattform-Workshop zum Thema "Zusammenhang zwischen biologischer Vielfalt und Pandemien" in Übereinstimmung mit den IPBES-Verfahren zu organisieren. Nach Entscheidung IPBES-3/3, Annex I können Plattform-Workshops ausgerichtet werden, um Aktivitäten zu unterstützen, die vom IPBES-Plenum bereits angenommen wurden, um beispielsweise ein spezifisches Thema durch eine begrenzte Anzahl relevanter Expertinnen und Experten eingehender zu bewerten. Im Falle des Workshops zu Biodiversität und Pandemien sollen die Ergebnisse vor allem die laufende Vorbereitung (Scoping) zur Durchführung des sog. "Nexus-Assessments" von IPBES unterstützen. Die Ergebnisse des Workshop-Berichts wurden weder im Plenum beraten noch von ihm gebilligt.

IPBES-IPCC Workshop zu Biodiversität und Klimawandel 2020

Am Workshop über die Zusammenhänge von Biodiversität und Klimawandel nahmen rund 50 weltweit führende Biodiversitäts- und Klimaexpertinnen und Experten aus allen Regionen der Welt teil. Der Workshop fand auf Anregung des IPBES-Plenums 2020 statt und könnte zu künftigen Kooperationen führen, die aber noch gemeinsam von den Mitgliedstaaten des IPBES und IPCC geprüft werden müssten. Die Ergebnisse des Workshops bauen auf IPBES- und IPCC-Sachstands- und Sonderberichten sowie der neuesten wissenschaftlichen Literatur auf. Zahlreiche externe Expertinnen und Experten haben den gemeinsamen Workshop-Bericht begutachtet. Er wurde jedoch ohne Beteiligung der Mitgliedstaaten an der Begutachtung erstellt und wurde auch nicht von diesen verabschiedet. Der Workshop-Bericht besitzt daher nicht den Status eines IPCC- oder IPBES-Sachstandsberichts.

Deutscher Beitrag zu IPBES

Wildkatze mit Jungtier. Weitere Informationen siehe Bildunterschrift

Wildkatze mit Jungtier

Beitrag zu internationalen IPBES Aktivitäten

Als Sitzstaat des Weltbiodiversitätsrats ist es Deutschland wichtig, die Arbeit von IPBES zu unterstützen, zum Beispiel in Form der jährlichen Einzahlung von einer Million Euro in den Treuhandfonds zur Ausführung des IPBES-Arbeitsprogramms. Wenn das Plenum in Deutschland tagt, übernimmt Deutschland zusätzlich einen Großteil der Konferenzkosten. Somit ist Deutschland einer der Hauptfinanzgeber des Weltbiodiversitätsrats.

Weiterhin fördert Deutschland im Bereich Kapazitätsaufbau (Capacity Building) über die Internationale Klimaschutzinitiative (IKI) beispielsweise die Vernetzung von Expertinnen und Experten zu IPBES in verschiedenen Regionen der Welt. Mit dem CABES-Projekt werden die für das Arbeitsprogramm des Weltbiodiversitätsrats IPBES notwendigen Kompetenzen in West-, Zentral- und Ostafrika gestärkt. Es informiert nationale politische Entscheidungsprozesse hinsichtlich der Umsetzung von besserem Management und nachhaltiger Nutzung von Biodiversität und Ökosystemleistungen. Das Projekt baut darüber hinaus ein Netzwerk von Wissenschaft-Politik-Plattformen zur Politikberatung auf, um zur Umsetzung der Aufgaben von IPBES auf verschiedenen Ebenen beizutragen. Über die IKI wird auch das Biodiversitäts- und Ökosystemleistungsnetzwerk (BES-Net-Phase II) unterstützt. Eine der Maßnahmen ist die Beratung von achtzehn Ländern bei der Umsetzung der Erkenntnisse aus den Bewertungen von IPBES und/oder der nationalen Ökosystembewertungen (NEAs) durch Politik, Wissenschaft und Praxis. Von 2016-2019 hat Deutschland die Technical Support Unit zum Globalen Assessment im IPBES-Sekretariat ko-finanziert. Deutsche Expertinnen und Experten haben bisher an allen IPBES-Assessments mitgewirkt. 

Die Deutsche IPBES-Koordinierungsstelle

Die Deutsche IPBES-Koordinierungsstelle wurde Anfang 2014 gemeinsam von Bundesumweltministerium (BMUKN) und Bundesforschungsministerium (BMFTR) ins Leben gerufen. Sie ist die Schnittstelle zwischen den internationalen IPBES-Gremien, dem BMUKN als nationaler IPBES-Kontaktstelle und den deutschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auf dem Gebiet der biologischen Vielfalt und Ökosystemleistungen. Die Deutsche Koordinierungsstelle informiert die deutschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über die internationalen und nationalen IPBES-Prozesse. Sie ist verantwortlich für die Koordination der Nominierungsverfahren deutscher Expertinnen und Experten. Ein weiterer zentraler Aufgabenbereich der Deutschen IPBES-Koordinierungsstelle ist die Öffentlichkeitsarbeit. Des Weiteren führt sie diverse Stakeholder-Veranstaltungen durch. Darüber hinaus unterstützt die Deutsche IPBES-Koordinierungsstelle die nationale IPBES-Kontaktstelle (IPBESNational Focal Point) im BMUKN. Die Deutsche IPBES-Koordinierungsstelle ist beim Projektträger des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) angesiedelt.

Nationale Foren zu IPBES

Im Vorfeld der internationalen IPBES-Plenarsitzungen lud das Bundesumweltministerium zusammen mit dem Bundesforschungsministerium jeweils zu einem "Nationalen Forum zu IPBES" ein. Diese Foren dienen dem Austausch zwischen Wissenschaft, Politik und interessierter Öffentlichkeit in Deutschland. Deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler berichteten beispielsweise von ihrer Arbeit in den IPBES Gremien und stellen die verschiedenen Vorstudien und Gutachten vor. Die nationalen Foren trugen auch zur Vorbereitung der deutschen Positionen für die jeweils bevorstehenden IPBES-Plenarsitzungen bei. Ab Februar 2026 wird erstmalig das Nationale Forum im Nachgang einer Vollversammlung durchgeführt, um die Nutzung und Wirkkraft der angenommenen Assessment-Berichte auf nationaler Ebene zu fördern. Aktuelle Informationen zu nationalen Foren zu IPBES finden Sie auf der Webseite der Deutschen IPBES-Koordinierungsstelle.

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Stand: 16.12.2025

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