Die globale Klimakrise wird weitreichende Folgen für Umwelt, Natur, Wirtschaft und Gesundheit haben. Notwendig ist eine vorsorgende Politik von Anpassungsmaßnahmen. Wesentliche Instrumente für die Anpassung an die Folgen der Klimakrise sind die Umsetzung des bundesweiten Klimaanpassungsgesetzes und die Fortschreibung der vorsorgenden Klimaanpassungsstrategie mit messbaren Zielen sowie die Verankerung einer gemeinsamen Finanzierung von Bund und Ländern.
Der Emissionshandel soll als zentrales Klimaschutzinstrument der Europäischen Union weiter gestärkt und auf das europäische Klimaziel für 2040 sowie Klimaneutralität in Europa bis spätestens 2050 ausgerichtet werden.
Deutschland und Algerien haben eine gemeinsame Absichtserklärung zur Minderung von Methanemissionen im Öl- und Gassektor unterzeichnet. Zudem werden beide Länder enger zu den Themen Klima- und Umweltschutz zusammenarbeiten.
Pressemitteilung
Wasser und Binnengewässer
| 15.07.26
Häufiger auftretende Wetterextreme mit andauernder Trockenheit führen in Deutschland zu niedrigen Wasserständen in Flüssen und beim Grundwasser. Die neue Plattform NIWIS bietet erstmals einen methodisch einheitlichen Überblick.
Deutschland sichert Stromversorgung mit neuem Gesetz: 12 GW zusätzliche Kapazitäten durch wasserstofffähige Kraftwerke, Speicher und flexible Lasten als Einstieg in einen klimaneutralen Kapazitätsmarkt ab 2045.
Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags hat den neuen Förderkonditionen für klimafreundliche Heizungen zugestimmt. Private Haushalte werden bei der Umstellung auf moderne, sparsame und emissionsarme Heizungen unterstützt.
Die Europäische Kommission hat die Ausweitung der deutschen Strompreiskompensation genehmigt. Damit können rückwirkend für das Abrechnungsjahr 2025 weitere energieintensive Branchen bei ihren Stromkosten entlastet werden.
Seit Juli 2026 fördert das Bundesumweltministerium ein Forschungsvorhaben Moor mit rund 14 Millionen Euro. Dabei sollen dringende Forschungsfragen zu Mooren mit hoher Praxisrelevanz gelöst und die Moor-Forschung gestärkt werden.
Die Jurysitzung zum Bundespreis "Blauer Kompass" 2026 fand am 2. Juli statt, um besonders herausragende Projekte zur Anpassung an die Klimakrise auszuzeichnen. Es gab fünf Preisträgerinnen und -träger.
Bundesumweltminister Carsten Schneider hat erste Eckpunkte für einen Aktionsplan Meer vorgelegt. Auf dieser Basis soll ein Aktionsplan erarbeitet werden, der als strategisches Dach für die deutsche Meeresschutzpolitik dienen wird.
Im Jahr 1976 hat Deutschland die internationale Feuchtgebietskonvention (Ramsar-Konvention) ratifiziert und sich neben weiteren 171 Staaten dazu verpflichtet, Feuchtgebiete zu schützen, wiederherzustellen und nachhaltig zu nutzen.
Im Fokus der Konferenz steht die zentrale Bedeutung des Umwelt- und Klimaschutzes zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Zudem soll ein starkes Signal gegen die Ausbeutung der Tiefsee gesetzt werden.
Das BMUKN stellt umfassende Informationen und Hilfestellungen zur aktuellen Hitzewelle bereit: praktische Tipps zum Hitzeschutz, Förderung kommunaler Maßnahmen sowie Kooperation mit Ländern und Kommunen.
Die veränderten Niederschlagsmengen und die zunehmend ungleiche Verteilung des Niederschlags über die Jahreszeiten hinweg stellen eine Herausforderung für unsere Wälder dar.
Intakte Ökosysteme sind natürliche Klimaschützer. Wälder und Auen, Böden und Moore, Meere und Gewässer, naturnahe Grünflächen in der Stadt und auf dem Land binden Kohlendioxid aus der Atmosphäre und speichern es langfristig.
Gute Politik für Umweltschutz gelingt, wenn sie gemeinsam gestaltet wird. Schreiben Sie uns oder beteiligen Sie sich an unseren Dialogangeboten oder folgen Sie uns in den Sozialen Medien.