Nach Bewertungen der Weltnaturschutzunion (IUCN) gelten derzeit 44.000 Arten weltweit als vom Aussterben bedroht. Schätzungen zufolge liegt die Zahl der bedrohten Arten sogar bei einer Million. Erfahren Sie, durch welche Maßnahmen und Verhaltensweisen der Artenschwund gestoppt und die Vielfalt an Pflanzen und Tieren und deren Lebensräume bewahrt werden können.
Die Weltgemeinschaft zieht Bilanz zur Umsetzung der Naturschutzziele. Die Natur soll sich erholen und der Verlust der biologischen Vielfalt bis 2030 gestoppt werden.
Die Weltnaturkonferenz in Eriwan erzielte Beschlüsse zu vielen wichtigen Themen wie der ersten globalen Überprüfung der Umsetzung des Biodiversitätsrahmens, der Finanzierung von Naturschutz und der Stärkung indigener Völker.
Nach teils zähen Verhandlungen ist die 17. Weltnaturkonferenz in Eriwan, Armenien, zu Ende gegangen. Bundesumweltminister Carsten Schneider fasst die Ergebnisse zusammen.
Die Staatengemeinschaft hat in Wien beschlossen, Verhandlungen über ein neues Zusatzprotokoll gegen Umweltkriminalität aufzunehmen. Deutschland hatte sich gemeinsam mit zahlreichen internationalen Partnern dafür eingesetzt.
Im Mittelpunkt der Weltnaturkonferenz steht die Frage, welche Fortschritte seit 2022 erreicht wurden und wie das Ziel, bis 2030 mindestens 30 Prozent der Land- und Meeresflächen zu schützen, noch erreicht werden kann.
Künftig soll das europäische Artenschutzrecht bundesweit einheitlicher angewendet werden. So kann die Sanierung von Bahnstrecken zügiger, mit weniger Verwaltungsaufwand und kostengünstiger umgesetzt werden.
Bei den 1. Jemen-Tagen in Berlin ging es um den Schutz der einzigartigen Natur Sokotras und neue Perspektiven für die deutsch-jemenitische Umwelt- und Klimazusammenarbeit.
Deutschland ist dem neuen UN-Hochseeschutzabkommen beigetreten. Die entsprechende Ratifizierungsurkunde hat Bundesumweltminister Carsten Schneider bei den Vereinten Nationen hinterlegt.
Drei Projekte des Projektwettbewerbs zur UN-Dekade zur Wiederherstellung von Ökosystemen aus Berlin und Brandenburg zeigen beispielhaft, wie Stadtnatur natürliche Lebensräume schafft und gleichzeitig für ein besseres Klima sorgt.
Deutschland und Indien wollen eine klimaresistentere und nachhaltigere Entwicklung im Feuchtgebietsschutz fördern. Die beiden Länder haben zudem vereinbart, sich hinsichtlich der Klimaanpassung enger fachlich auszutauschen.
Gute Politik für Umweltschutz gelingt, wenn sie gemeinsam gestaltet wird. Schreiben Sie uns oder beteiligen Sie sich an unseren Dialogangeboten oder folgen Sie uns in den Sozialen Medien.